Die Diagnose Demenz oder die Pflege eines kranken Familienmitglieds stellt viele Angehörige vor große Herausforderungen. Aus dem Familienalltag wird über Nacht eine neue Aufgabe, die viele Fragen und oft auch ein Gefühl der Unsicherheit mit sich bringt. Plötzlich sind Einfühlungsvermögen, Wissen über die Erkrankung und ganz praktische Pflegekompetenzen gefragt. Die Pflege- und Sozialberatung im Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM) hilft mit gleich mehreren kostenlosen Angeboten weiter.

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Im Demenzpflegekurs lernen Angehörige und Interessierte, wie sie trotz zunehmender Vergesslichkeit einen Zugang zu den Betroffenen behalten. Themen sind die Erkrankung selbst, die Veränderungen, die sie mit sich bringt, sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote. Die nächsten, jeweils dreitägigen Kurse starten am 18. August, 13. Oktober und 8. Dezember, jeweils von 9.30 bis 13 Uhr in der Ategris Fachschule für Gesundheitsberufe (Wertgasse).

Pflegekurse und Austauschgruppen bieten praktische Unterstützung

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Praktische Hilfe bietet der dreitägige Initialpflegekurs, der am 17. November beginnt. Hier werden Pflegetechniken trainiert und Hilfestellungen für den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen gegeben – ebenfalls von 9.30 bis 13 Uhr in der Ategris Fachschule.

Wer sich mit anderen Betroffenen austauschen möchte, ist beim „Café & mehr“ richtig. Begleitet von einer Pflegeberaterin trifft sich die Gruppe das nächste Mal am 28. August sowie am 30. Oktober und am 27. November, jeweils von 10.30 bis 12.45 Uhr in der Evangelischen Familienbildungsstätte, Scharpenberg 1B.

Für alle Angebote ist eine Anmeldung bei Pflegeberaterin Iris Hotzel erforderlich: Telefon 0208 30 94 644 oder iris.hotzel@evkmh.de.