Seit wenigen Tagen haben wieder tausende junge Menschen einen neuen Abschnitt in ihrem Leben begonnen: die duale Berufsausbildung. Auch für Nachzügler muss es immer noch nicht zu spät sein, denn noch sind in Mülheim 427 Lehrstellen frei. Wie Bewerberinnen und Bewerber vielleicht doch noch das Passende finden, erklärt ein Experte.

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„Wichtig ist, dass die Jugendlichen sich mobil und flexibel zeigen, denn nicht immer klappt es mit dem ersten Berufswunsch“, sagt Thomas Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit in Mülheim. Außerdem rät er, eine berufliche Alternative zu entwickeln. Dazu könne natürlich die Beratung der Arbeitsagentur in Anspruch genommen werden. Termine können rund um die Uhr online gebucht werden.
Warum der Chef der Arbeitsagentur auch an die Unternehmen appelliert
Gleichzeitig appelliert Becker aber auch an die Betriebe, die freien Stellen zu melden, „da jeder Ausbildungsplatz für die jungen Menschen in unserer Stadt wichtig ist“. Denn dem Arbeitgeberservice wurden seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober vier Stellen weniger gemeldet (nämlich 961) als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Trotzdem sind aktuell noch 34 Plätze mehr zu vergeben als Anfang August 2025.
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Werden davon noch möglichst viele vermittelt, könnte auch die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahren in Mülheim nicht weiter ansteigen. Mit 551 waren es im Juli 50 mehr als im Juni und sogar 81 mehr als im Juni letzten Jahres. Auch die generelle Arbeitslosigkeit ist geringfügig gestiegen und liegt weiterhin bei acht Prozent. 7121 Menschen waren arbeitslos gemeldet – 22 mehr als im Juni, aber 316 weniger als vor einem Jahr.
Unternehmen, die Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden wünschen, erreichen den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/4555520.







