Die Wiesen kommen schon lange mehr gelbstichig als smaragdgrün daher, manche Pflanzen hängen erschöpft in den Seilen und der ein oder andere Bach führt kaum noch Wasser. Dennoch: Sorgen ums Trinkwasser braucht sich in Mülheim niemand zu machen.

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Das stellte die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) nun vorsorglich klar. Trotz der anhaltend trockenen Witterung sei die Versorgung in ihrem Zuständigkeitsgebiet weiterhin sichergestellt. „Es stehen ausreichend Wasservorräte zur Verfügung, um die Bevölkerung und Unternehmen zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen“, teilte RWW mit.
Spürbare Spitzen beim Verbrauch des Mülheimer Trinkwassers
Allerdings führen die sommerlichen Temperaturen regelmäßig zu sehr hohen Wasserverbräuchen in den Nachmittags- und frühen Abendstunden. Insbesondere die Bewässerung von Gärten und Balkonen sorgt in dieser Zeit für deutlich spürbare Spitzen im Verbrauch.
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Das Wasserwerk bittet die Kundinnen und Kunden deshalb, die Gärten und Balkone stattdessen nach Möglichkeit lieber in den späten Abendstunden zu wässern. Dadurch könnten Lastspitzen reduziert und die Wassergewinnungs- und Aufbereitungsanlagen gleichmäßiger betrieben werden.
Warum Gärten lieber in den späten Abendstunden gewässert werden sollten

„Die Wasserversorgung ist derzeit nicht gefährdet. Wenn Bewässerungsmaßnahmen jedoch verstärkt auf die Zeit ab 20 Uhr verlegt werden, entlastet das unsere Anlagen und hilft dabei, die hohen Verbrauchsspitzen an heißen Tagen besser zu verteilen“, erklärt Jürgen Raspl vom Betriebsmanagement der RWW-Wasserwerke.







