Der Bundestag hat im Juli das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Es soll eine Finanzlücke von mehr als 15 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen schließen, die meisten Änderungen gelten ab Januar 2027. Für Praxen heißt das: Ihr Budget wird gedeckelt, zusätzliche Arbeit wird schlechter oder gar nicht mehr bezahlt.

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Kritiker warnen vor harten Folgen für die Versorgung. Welche Auswirkungen hat das für Mülheim? Für Patienten und Ärzte? Diesen Fragen gehen wir mit einem Themen-Schwerpunkt nach.

Fünf Blickwinkel – ein Thema: das GKV-Spargesetz

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Weniger Geld, weniger Leistung: Auch Hausärzte müssen ab Januar 2027 mit harten Einschnitten rechnen. Der Sparkurs hat ernste Folgen auch für die Versorgung von Patienten, vor allem für gesetzlich Versicherte, befürchten Experten.

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Vorwurf der Zwei-Klassen-Medizin: Schon jetzt setzen Fachärzte in Mülheim vereinzelt Aufnahmestopps für Kassenpatienten um – aus Verunsicherung, was das neue Gesetz bringen wird. Ärgerlich für Betroffene, verständlich aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung.