Zusammenfassung

  • In Oberhausen kam ein Autofahrer von der Fahrbahn ab. Der Wagen landetet in der Emscher.
  • Die beiden Insassen, 17 und 18 Jahre alt, wurden nur leicht verletzt.
  • Für die Feuerwehr war die Bergung des Fahrzeugs schwierig. Ein Kran der Dortmunder Feuerwehr unterstützte sie.

In der Nacht von Dienstag, 30. September, auf Mittwoch, 1. Oktober, ist im Oberhausener Stadtteil Osterfeld ein Auto in der Emscher gelandet. Die Bergung des Fahrzeugs war für die Feuerwehr schwierig. Deshalb konnten die Einsatzkräfte den Wagen erst am frühen Mittwochabend aus dem Wasser ziehen.

Oberhausen: Auto landet in der Emscher
Kurz vor Mitternacht durchbrach der Fahrer mit seinem Auto den Zaun neben der Brücke in Osterfeld. Das Auto landete in der Emscher. Die Insassen wurden nur leicht verletzt.© Polizei Oberhausen | Polizei Oberhausen

Beim Eintreffen am Einsatzort war das rote Fahrzeug fast vollständig unter Wasser. Nur das Dach ragte heraus. Glück im Unglück: Die beiden jungen Insassen, 17 und 18 Jahren alt, wurden nur leicht verletzt. Sie konnten sich aus eigener Kraft aus dem Auto befreien.

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Der Autofahrer - die Polizei benennt aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht, wer am Steuer saß - hatte in der Kurve Einbleckstraße/Breilstraße die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto durchbrach den Zaun neben der Brücke und rutschte mehrere Meter tief den Abhang hinunter, ehe es im eiskalten Wasser landete. Die Einsatzkräfte wurden gegen 23.05 Uhr alarmiert.

Auto in der Emscher: Oberhausener Feuerwehr wird von Berufsfeuerwehr aus Dortmund unterstützt

Am Dienstagabend herrschte starker Nebel. Ob dies mit ein Grund für den Unfall war, ist aber noch unklar. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch. Die beiden Insassen wurden am Dienstagabend vorläufig ins Krankenhaus gebracht. Hinweise auf Alkohol oder Drogen ergaben sich für die Beamten vor Ort nicht.

Zunächst mussten Feuerwehr und Polizei aber ein anderes Problem lösen: Das Fahrzeug aus dem Kanal bergen. Das gestaltete sich als schwierig. Deshalb verzögerten sich die Bergungsarbeiten am Mittwoch über den ganzen Tag hinweg in den frühen Abend hinein.

Die Oberhausener Feuerwehr konnte nur durch Unterstützung aus Dortmund mit einem speziellen Kranwagen das Auto aus dem Wasser ziehen. Die Dortmunder Wehr rückte dafür mit ihrem Spezial-Kraftfahrzeug an: Der Kran kann bis zu 70 Tonnen ziehen. Nach Angaben der Einsatzkräfte verlief die Bergung nach Plan. Für die Dauer des Einsatzes sperrte die Polizei zeitweise die Einbleckstraße.