Es wurde wochenlang vermessen, aufgebaut und beladen – nun ist am Centro Oberhausen der vorweihnachtliche Marathon eröffnet. Am Freitagabend feierten die Initiatoren gleich eine doppelte Zeremonie. Nachdem im Einkaufszentrum die Weihnachtsbeleuchtung im Mitteldom eingeschaltet wurde, hieß es vor den Türen nur wenige hundert Meter weiter: „Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet!“

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In der Winterwelt der Flachau-Alm bewegte Centro-Chef Andreas Ulmer mit österreichischen Wirtsleuten und Touristikvertretern den Holzhammer. Der Fassanstich mit weitgereistem Stiegl-Bier glückte mit wenigen Schlägen.

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Die Gäste aus Österreich mussten sich nach ihrer Ankunft in Oberhausen nicht umgewöhnen: Dicke Winterjacken waren bei der Centro-Eröffnungsshow mit Salzburger Trachtengruppen nicht notwendig. Die für den November erstaunlich milden Temperaturen gibt es derzeit auch im Alpenland.

Mit einer Drohnen-Show eröffnete der Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen.
Mit einer Drohnen-Show eröffnete der Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Andreas Buck

Doch anders als bei uns erwartet die Flachau-Delegation in der kommenden Woche in der Heimat ordentlich Schnee. Das Salzburger Land ist bei Urlaubern ein begehrtes Skigebiet. In zwei Wochen soll dort die Ski-Saison starten.

Centro Oberhausen: Zusätzlicher Verkehr auf den Straßen durch Drohnenshow und „Let‘s Dance“

In Oberhausen muss man sich über Neuschnee dagegen keine Gedanken machen. Den gibt es beim Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen sowieso. Dafür sorgen Schneekanonen. Die Rodelbahn neben der Flachau-Alm sorgt mit der Kunstschneepiste zum 16. Mal für schnelle Abfahrten. Diesmal hatten die Flachau-Wirte sich den Gag erlaubt, auch vor ihrer Gastronomie an den Hüttenrändern etwas Kunstschnee zu deponieren. Bis zu weißen Weihnachten ist es aber noch ein weiter Weg.

Das „Christkind“ kam mit seinen Nussknackern nach Oberhausen, um die Weihnachts-Beleuchtung im und am Centro Oberhausen einzuschalten.
Das „Christkind“ kam mit seinen Nussknackern nach Oberhausen, um die Weihnachts-Beleuchtung im und am Centro Oberhausen einzuschalten.© FUNKE Foto Services | Andreas Buck

Die Wege und Gassen des Weihnachtsmarkts vom Platz der Guten Hoffnung, der Centro-Promenade bis zum Luise-Albertz-Platz sind früh dicht umlagert. Dass der Straßenverkehr rund um das Einkaufszentrum am Freitag unter Druck steht, war im Vorfeld zu erwarten. Zusätzlich zum stets beliebten Weihnachtsmarktauftakt pilgerten am frühen Abend tausende Fans zur Tanzshow „Let‘s Dance“ in die benachbarte Rudolf-Weber-Arena.

Weitere Veranstaltungen in Oberhausen

Zudem wollten sich Besucherinnen und Besucher auf dem Centro-Weihnachtsmarkt offenbar rechtzeitig eine gute Position sichern, um auf hunderte Lichter der Drohnenshow zu blicken. Die aus dem Umfeld der Centro-Promenade navigierte Effektschau zauberte lachende Weihnachtsmänner und rieselnde Schneeflocken in den Himmel. Die Vorbereitungen seien ein riesiger Aufwand gewesen, sagt Weihnachtsmarkt-Organisator Marcus Remark am Abend der Eröffnung. „Fast wie beim Oktoberfest.“

Centro Oberhausen: Weihnachtsmarkt öffnet in der Neuen Mitte bis zum 23. Dezember

Das „The Grand Carousel“ hat den Platz der Guten Hoffnung vor der Oberhausener Arena besonders deutlich verändert. Das doppelstöckige Fahrgeschäft mit 62 Sitzplätzen auf Pferde-Figuren und in Pferdekutschen diente bei den Gästen schnell als nostalgisches Fotomotiv. In der Platzmitte versammelten sich besonders viele Gäste.

Was fällt auf den Tellern auf? In Sichtweite zur Rodelbahn verkaufte ein Händler Veggie-Fries aus Gemüse. Auch Bowles mit Shrimps fielen am Promenaden-Eingang ins Auge. Der Glühwein kostet vielerorts die angekündigten 4,50 Euro.

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Auch fernab der 134 Weihnachtsmarkthütten gibt es in der Neuen Mitte Oberhausen viel Programm: Auf der Centroallee hat die Eisskulpturen-Ausstellung „Eiswelt“ geöffnet. Allerdings mit karnevalistischen Motiven. Normalerweise öffnet der Centro-Weihnachtsmarkt bis zum Dienstag, 23. Dezember: montags bis freitags 11 bis 21 Uhr, samstags 10 bis 22 Uhr und sonntags 11 bis 21 Uhr. Ausnahmen bilden Feiertage wie der Volkstrauertag am Sonntag, 16. November. Dann gilt die Zeit: 13 bis 21 Uhr. Am Totensonntag, 23. November, öffnet der Weihnachtsmarkt nur drei Stunden: von 18 bis 21 Uhr.