Einen neuen Chefarzt hat ab sofort die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Johanniter Krankenhaus Oberhausen, das zum Verbund Evangelisches Klinikum Niederrhein (EVKLN) gehört. Eldar Ahmetovic folgt auf Fanar Othman, der den Klinikverbund verlassen hat.

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Eldar Ahmetovic war zuletzt als Leitender Oberarzt am Helios-Universitätsklinikum Wuppertal tätig. Dort verantwortete er unter anderem die Sektion Interventionelle Pneumologie, die Bereiche Intensiv- und Beatmungsmedizin sowie die außerklinische Beatmungsstation „Lebensluft“ – und bringt damit umfassende Erfahrung in der Lungenmedizin mit.
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In den ersten Wochen seiner neuen Tätigkeit hat sich Ahmetovic bewusst erst einmal Zeit genommen, um die Strukturen und Abläufe am Oberhausener Standort kennenzulernen. „Mir war wichtig, zunächst anzukommen, die Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und zu verstehen, wie hier gearbeitet wird“, sagt er.
Chefarzt setzt Fokus auf Lungenkrebs- und Beatmungsmedizin
Geboren wurde Eldar Ahmetovic in Serbien. Nach Deutschland kam er 1994 infolge des Bosnienkriegs. Ursprünglich plante er, nur vorübergehend zu bleiben. Doch Deutschland wurde schließlich zu seiner neuen Heimat. Nach dem Abitur studierte er Medizin an der Ruhr-Universität Bochum. Berufliche Stationen führten ihn unter anderem an die Helios-Kliniken in Bochum und Wuppertal.
Zu den Schwerpunkten, die er am Johanniter Krankenhaus Oberhausen künftig weiter stärken möchte, gehören die interventionelle Pneumologie, die Diagnostik und Therapie von Lungenkrebs, die Beatmungsmedizin sowie die Behandlung interstitieller und seltener Lungenerkrankungen. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Patientinnen und Patienten, die auf eine künstliche Beatmung angewiesen sind. Dazu gehört auch der Ausbau des „Weaning-Bereichs“, in dem Betroffene schrittweise wieder das Atmen ohne Beatmungsgerät lernen.
„Chronische Atemwegserkrankungen, komplexe Infektionen oder Beatmungstherapien stellen Krankenhäuser vor neue Herausforderungen“, weiß der Chefarzt. Auch die onkologische Versorgung spiele eine wichtige Rolle. Hier profitiere das Haus in Oberhausen von der engen Zusammenarbeit mit der Thoraxchirurgie.
Neben der fachlichen Weiterentwicklung der Klinik liegt ihm vor allem der menschliche Umgang mit Patientinnen und Patienten am Herzen: „Gute Medizin bedeutet für mich, fachliche Kompetenz mit Empathie zu verbinden. Patientinnen und Patienten sollen sich medizinisch gut versorgt und menschlich ernst genommen fühlen.“





