Zusammenfassung
- Die Stadt Oberhausen stellt vier Erzieherinnen und Erzieher aus Spanien ein, um den Personalmangel in den Kindergärten zu lindern.
- Die neuen Fachkräfte starten ab November 2026 und lernen bis dahin in ihrer Heimat Deutsch.
- Das Projekt „Willkommen im Kindergarten“ ermöglicht die Anstellung, und ähnliche Kooperationen gibt es bereits mit anderen Städten im Ruhrgebiet.
Gute Nachrichten für zwei Oberhausener Kindergärten: Noch in diesem Jahr werden Erzieherinnen und Erzieher aus Spanien die Einrichtungen verstärken. Die Stadt reagiert damit auf die allgemein dünne Personallage. Schon seit Jahren sucht man händeringend nach Fachkräften für die Kitas.

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Die vier Spanierinnen und Spanier waren in ihrer Heimat bereits als Erzieher tätig. Während ihres Besuchs in Oberhausen konnten sie nun probeweise in den Einrichtungen mitarbeiten und außerdem die Stadt kennenlernen. Danach stand ihr Entschluss fest: Ab November 2026 werden sie in den Kitas ihren Job antreten. Welche Kindergärten es sind, machte die Stadt noch nicht öffentlich. Bis zu ihrem Start in Oberhausen lernen die Erzieher in ihrer Heimat Deutsch, um die sprachliche Hürde zu verkleinern.
Insgesamt kommen 13 neue Fachkräfte ins Revier
Möglich macht die Anstellung spanischer Fachkräfte das Projekt „Willkommen im Kindergarten“. Neben der Arbeitsagentur und der Stadt Oberhausen beteiligten sich auch die Nachbarkommunen Essen und Mülheim. Insgesamt 13 Erzieher aus Spanien werden so demnächst ins Ruhrgebiet ziehen.
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„Wir freuen uns auf die Verstärkung unserer Teams durch die hervorragend ausgebildeten neuen Kolleginnen und Kollegen“, sagt der Oberhausener Familiendezernent Jürgen Schmidt. Das Projekt ermögliche, auf einem neuen Weg Arbeitskräfte zu gewinnen.
Spanische Erzieherin arbeitet seit 2024 im Regenbogenland
Tatsächlich sind die vier Neuzugänge nicht die ersten Fachkräfte aus Spanien, die in Oberhausener Kitas beschäftigt sind. Seit 2024 arbeitet Marta Gonzalez Castillo im Regenbogenland der Caritas. Die gebürtige Mallorquinerin konnte sich bereits erfolgreich integrieren und auch die deutsche Sprache stellt keine große Hürde mehr dar.






