In Oberhausen-Sterkrade hat es am dortigen Bahnhof ein tragisches Ereignis gegeben, bei dem eine Frau ums Leben gekommen ist.

Am Dienstag, 19. Mai 2026, sei es gegen 15.02 Uhr am Bahnhof Sterkrade zu einem tödlichen Bahnunfall gekommen, berichtet Polizeisprecher Rene Anhuth auf Anfrage der Redaktion. Eine 31-jährige Frau sei vor einen einfahrenden Zug geraten und dabei zunächst zwischen zwei Waggons eingeklemmt worden.

Zahlreiche Zeugen auf dem Bahnsteig

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich laut Polizei etwa 20 weitere Fahrgäste auf dem betroffenen Bahnsteig. Zeitgleich sei zudem ein Personenzug auf dem benachbarten Gleis eingefahren.

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Der alarmierte Notarzt habe vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen können. Nach bisherigem Ermittlungsstand liegen derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse sei von einem Suizid auszugehen, heißt es.

Redaktions-Hinweis: Normalerweise berichten wir nicht über Suizide, es sei denn, eine größere Öffentlichkeit hat davon Notiz genommen. Sollten Sie selbst Depressionen oder Suizidgedanken haben: Es gibt Hilfe. Professionelle Beratung – rund um die Uhr – bietet unter anderem die Telefonseelsorge unter den Rufnummern (0800) 1110111, (0800) 1110222 und 116 123 oder per Mail und Chat an. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt. Für Kinder und Jugendliche stehen die Nummer gegen Kummer unter 116 111 sowie Online-Angebote wie Krisenchat, Jugendnotmail oder U25 zur Verfügung.