Ein Kaninchen-Rätsel beschäftigt momentan Polizei und Tierschützer. Am Dienstag, 30. Juni, hat ein Unbekannter die Fellnase kurz nach Mitternacht in Oberhausen ausgesetzt. Ein Zeuge hatte die Person dabei beobachtet und die Polizei gerufen.

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Kurz nach der Tat um 0.12 Uhr traf auch schon eine Streife am Parkplatz an der Koppenburgstraße ein. Hier hoppelte das Kaninchen umher und ließ sich problemlos von den Beamten einfangen. Nach einem Schlenker über die Wache in Sterkrade übergab die Polizei das Kaninchen an ein Tierheim.

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Die Oberhausener Dienststelle bittet nun um Hinweise von weiteren Zeugen, um zu ermitteln, wer das Tier ausgesetzt hat. Hinweise nimmt sie telefonisch unter 0208-826-0 und per Mail unter poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de auf.

Wir möchten helfen aufzuklären, wer das Kaninchen ausgesetzt und einfach sich selbst überlassen hat. Der Täter hat damit bewusst den möglichen Tod des Tieres in Kauf genommen.

Lisa Redegeld, Peta

Peta verspricht 500 Euro für Hinweise

Auch die Tierschutzorganisation Peta hofft auf viele Zeugen. Die Aktivisten meldeten sich im Laufe des Dienstags ebenfalls zu Wort. Sie versprechen 500 Euro für Hinweise, die zur Verurteilung des Unbekannten führen.

„Wir möchten helfen aufzuklären, wer das Kaninchen ausgesetzt und einfach sich selbst überlassen hat. Der Täter hat damit bewusst den möglichen Tod des Tieres in Kauf genommen“, erklärt Lisa Redegeld, Fachreferentin bei Peta, in einer Mitteilung. Statt das Tier auszusetzen und so sein Leben zu riskieren, hätte die Person es in ein Tierheim geben sollen. Damit hätte er oder sie Verantwortung gezeigt. Alles andere sei „tierschutzwidrig und muss bestraft werden“.