Ein 59-Jähriger hat sich gleich mehrere Aussetzer geleistet und diese teuer bezahlt. Der Mann fuhr laut Polizeibericht am Mittwoch, 22. Juli, auf einem selbstgebauten Pedelec durch Oberhausen, ignorierte eine rote Ampel und landete auf der Haube eines Autos. Er erlitt schwere Verletzungen.

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Tatort war die Kreuzung Danziger/Schwartz-/Tannenbergstraße. Nach Angaben der Oberhausener Polizei fuhr der Mann mit seinem Pedelec – also einem Fahrrad mit zusätzlichem Elektromotor – um 15 Uhr auf die Kreuzung zu. Er war auf dem Fahrradweg aus Richtung Gerichtstraße unterwegs. Dass seine Ampel Rot zeigte, habe er laut Polizei missachtet.

Pedelecfahrer soll Kophhörer getragen haben

Gleichzeitig leuchtete die Ampel einem Autofahrer grünes Licht, der in Richtung Tannenbergstraße fuhr. Der 44-Jährige am Steuer beschleunigte daher. An der Kreuzung krachte das Pedelec frontal mit dem Auto zusammen.

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Zuvor soll der 59-Jährige laut Polizei auf seinem Zweirad noch einem Bus ausgewichen sein, der über die Kreuzung fuhr. Das hätten Zeugen der Polizei berichtet. Eine Warnhupe des Busfahrers habe der Pedelec-Fahrer ignoriert. Möglicherweise trug er Kopfhörer, vermutet die Polizei. Die Kopfhörer unterdrücken Nebengeräusche. Deswegen könnte der Mann das Hup-Signal überhört haben.

Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer

Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den schwer verletzten 59-Jährigen vor Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus. Die Polizei stellte sein selbstgebautes Pedelec sicher.

Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt zum Unfallhergang. Die Polizei warnt mit Blick auf den Unfall davor, Kopfhörer im Straßenverkehr zu tragen. Vor allem, wenn man dadurch die Geräusche der Umgebung nicht mehr hört. Ohne Frage sollten alle Verkehrsteilnehmer außerdem auf die Ampeln achten, damit es zu keinen Unfällen kommt.