Viele Feuerwehr- und Polizeiautos sorgten am Montagvormittag, 10. August, bei vielen Passanten und Autofahrern rund um den Sterkrader Bahnhof für großes Aufsehen. Ein Zug stand rund eine Stunde an den Gleisen am Bahnsteig und verließ die Haltestelle nicht. Was war passiert?

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Nach Informationen von Feuerwehrsprecher Kevin Schulz ist die Feuerwehr gegen 11 Uhr zu dem Einsatzstichwort „Person unter Zug“ alarmiert worden. Die Bundespolizei bestätigt uns, dass es sich um einen Suizidversuch gehandelt haben soll.
Verletzte Person auf den Gleisen
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf eine verletzte Person, die sich auf den Gleisen befand. Die Person wurde vor Ort durch den Rettungsdienst betreut. Nach Angaben der Bundespolizei befindet sich die Person mittlerweile zur weiteren Behandlung in einem Krankenhaus.
Weil noch Ermittlungen an den Gleisen liefen, war die Zugstrecke am Sterkrader Bahnhof laut Bundespolizei rund eine Stunde gesperrt. Um kurz nach 12 Uhr konnte der Zugbetrieb wieder regulär aufgenommen werden.
Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.
Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 (kostenlos). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt.




