Bereits vor ein paar Wochen wurde für Mittwoch, 21. April, eine Sondersitzung des Rates der Gemeinde Schermbeck terminiert. Jetzt gab die Verwaltung die Themen bekannt, die dann ab 16 Uhr im Ratssaal der Schermbecker Rathauses behandelt werden.
Knackpunkt ist die Rheinquerung
Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Höchstspannungsleitung A-Nord der Firma Amprion.
Dabei geht es konkret um die Planungsabschnitte C (Raum Wietmarschen-Raum Borken/Schermbeck) und D (Raum Borken/Schermbeck-Osterath).
Dazu diskutiert der Rat über die Einreichung einer Resolution gegen einen Trassenkorridor der A-Nord auf Schermbecker Gemeindegebiet.
Letztlich geht es darum, ob die Variante „Rheinquerung bei Wallach/Ork“, die über das Gebiet der Gemeinde Schermbeck verläuft, oder aber die Variante „Rheinquerung bei Rees“ gewählt wird. Die Gemeinde Schermbeck hat mehrfach eindeutig im Rahmen des bisherigen Verfahrens ihre Standpunkte gegen eine Leitungsführung über Schermbecker Gemeindegebiet gegenüber der Bundesnetzagentur deutlich herausgestellt.
Darüber hinaus geht es in der Sondersitzung um Benennung eines Mitgliedes in den Verbandsausschuss des Wasser- und Bodenverbandes „Gahlener Torfvenn“ sowie die Vorlage des fortgeschriebenen Abwasser- und Niederschlagswasserbeseitigungskonzepts 2020.


