Große Freude bei Martin Splitt: Der Turmbesitzer hat eine Landesförderung aus dem Heimatförderprogramm bekommen – einen so genannten „Heimat-Scheck“ in Höhe von 2000 Euro. Damit wurde der ehemalige Stromturm „digitalisiert“, was bedeutet: Es gibt für die vielen Radfahrer und Wanderer, die dort an den Bänken rasten, freies WLAN. Landtagsabgeordnete Charlotte Quik hat das Anliegen unterstützend begleitet. Nun hat sich die Christdemokratin aus Brünen das Resultat angeschaut.

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„Das ist ein tolles Angebot und eine touristische Bereicherung für Schermbeck. Früher hat der Turm den Strom ins Dorf gebracht, heute die Digitalisierung. Mit gefällt dieser Gedanke von Martin Splitt gut, weil er langfristig und zukunftsorientiert ist“, so Quik.

Außerdem die Dorstener Künstlerin Stefanie Szukowski anwesend: Sie bestückt regelmäßig den „Kunstomat“ am Turm. Dort kann gegen eine Spende eine bisschen Kunst aus der Schachtel gezogen werden, beispielsweise ein schön bemaltes Steinchen oder Holzstück. Sie hat auch schon eine Ausstellung im Turm durchgeführt.

Das Land NRW hatte die Turmstation im Rahmen eines „Heimat-Schecks“ gefördert. Das Projekt wurde jetzt im Hinblick auf die bevorstehende „Fahrradsaison“ – der Turm ist eine beliebte Anlaufstelle – vorgestellt. Der ehemalige Stromturm „Alter Postweg“ in Schermbeck-Bricht ist eine Anlaufstation für Radfahrer (zum Beispiel entlang der Römer-Lippe-Route) und für Wanderer, die dort Rast machen. Dort können Radler unter anderem ihren eBike -Akku aufladen.

Wieviele tierische  Bewohner hat woht das alte Bauwerk? Ein Insektenhotel ziert eine Außenwand des Turms.
Wieviele tierische Bewohner hat woht das alte Bauwerk? Ein Insektenhotel ziert eine Außenwand des Turms.© FFS | Gerd Hermann

Der 80 Jahre alte Turm hat einen Rastplatz, eine eBikeStation, einen „Kunstomat“, ein Insekten-/Bienenhotel und eine Schermbecker Hörstation. Einmal im Jahr findet dort eine Kunstaktionstatt. An diesem Ort lässt sich die Geschichte der Industrialisierung erahnen.

Bisher war der Netzempfang dort sehr schlecht. Abhilfe sollte dort also das öffentlich zu nutzendes WLAN schaffen. Die technischen Voraussetzung mussten im Gebäude erstellt werden. Hinweisschilder weisen auf das WLAN hin. Bis auf die Elektroinstallation im Gebäude wurden die Arbeiten selbstausgeführt. Gefördert wurden nun Kosten für die Herstellung des WLAN- Empfangs in der Turmstation. Weitere Infos zum Turm Alte Poststraße findest du auf der Homepage www.turmstation-schermbeck.de.