Zusammenfassung
- Rund 8000 Kunden von „Deutsche“ Glasfaser zwischen Wesel und Emmerich waren von einer Störung des Glasfasernetzes betroffen.
- Grund für die Störung waren Bauarbeiten eines Fremdunternehmens.
- Die Störung konnte bis Donnerstagmittag behoben werden. Bei anhaltenden Problemen sollen Kunden ihre Geräte neu starten.
Am Mittwochvormittag standen rund 8000 Kunden des Anbieters „Deutsche Glasfaser“ plötzlich ohne Internet und Telefon da. Man verzeichne „eine Störung des Glasfasernetzes“, schrieb das Unternehmen dazu auf seiner Internetseite. Gemeldet wurde diese demnach um 10.26 Uhr am Mittwoch. Am Donnerstagmittag schließlich Entwarnung: Die Störung sei behoben, meldet das Unternehmen kurz nach 12 Uhr mittags. Sollte es trotzdem weiterhin zu Problemen mit der Internetverbindung kommen, empfiehlt die „Deutsche Glasfaser“ ihren Kunden einen Neustart der Geräte (Router und NT) durchzuführen.
Wichtige Leitungen von Fremdfirma beschädigt
Aber was war eigentlich passiert? „Es handelt sich um einen erheblichen Faserschaden“, erklärte Pressesprecher Dennis Slobodian auf Nachfrage der NRZ am Donnerstagmorgen – und auch wie es dazu gekommen ist: Nördlich von Hamminkeln habe ein Fremdunternehmen bei Tiefbauarbeiten zwei sogenannte „Backbone-Leitungen“ zerstört.
Diese „Backbone-Leitungen“ sind überregionale Leitungen, die die Hauptverteiler in den einzelnen Ortschaften miteinander verbinden. So kommt es, dass rund 8000 Deutsche-Glasfaser-Kunden zwischen Emmerich und Wesel die Auswirkungen spüren. Die ganze Nacht durch hätten seine Kollegen vor Ort gearbeitet, um das Problem zu beheben, erklärte der Unternehmenssprecher. Denn die gekappten Leitungen mussten Faser für Faser verschweißt werden.


