• Daniel aus Hamminkeln hat an der RTL-Datingshow „Bauer sucht Frau“ teilgenommen
  • Nach dem Scheunenfest lud er Jennifer und Emely zu sich auf den Hof ein
  • Am Ende entschied er sich, Jennifer näher kennenzulernen
  • Nach der Ausstrahlung der Folgen gibt es viele Hass-Posts in den Sozialen Medien
  • Im Exklusiv-Interview mit uns bezieht Daniel Stellung

Daniel hatte die Hoffnung, nach langer Suche endlich seine große Liebe zu finden. Deshalb hat der Landwirt aus Hamminkeln an der 21. Staffel von „Bauer sucht Frau“ teilgenommen – nachdem ihn seine Kumpels aus dem Kegelverein angemeldet hatten, wie er uns zum TV-Start exklusiv im Interview verraten hat. Und tatsächlich, nach dem Scheunenfest lud der 34-Jährige gleich zwei Frauen zu sich auf den Hof ein. Passenderweise holte er die 29-jährige Emely und die 26-jährige Jennifer mit dem blumengeschmückten „Maiwagen“ seines Kegelclubs vom Bahnhof ab. Doch wie ging es danach weiter? Und wie reagiert er auf die vielen Hass-Posts, die nicht erst seit der Ausstrahlung des Finales in den Sozialen Medien auftauchen? Wir haben ihn exklusiv im Interview gefragt.

Rückblick: Zunächst musste sich Daniel zwischen Emely und Jennifer entscheiden. Schweren Herzens erklärte er: „Jenny, ich würde dich sehr gerne bitten, bei mir zu bleiben!“ Während diese Entscheidung Emily zutiefst traurig machte, freute sich Jennifer darüber umso mehr: „Ich bin so erleichtert, dass ich Daniel endlich für mich habe!“ In den nächsten Tagen bewies sie dem Landwirt, dass sie ordentlich mitanpacken kann. Er hatte danach „Lust auf mehr“ und sie verspürte bereits ein „leichtes Kribbeln“.

Bei einem Spaziergang sprachen die beiden dann offen über ihre Gefühle. „Bei Jenny habe ich wirklich das Gefühl, wir passen gut zusammen. Sie lockt mich aus der Reserve und tut mir einfach gut“, sagte Daniel. Später kam er sogar regelrecht ins Schwärmen: „Das hat mir gezeigt, was für ein toller Mensch sie ist, wie empathisch und mitfühlend sie ist. Das hat mir schon ein sehr gutes Gefühl gegeben.“

Die große Frage: Kam es zwischen Daniel und Jennifer zum Kuss?

Nach der Hofwoche wollten die beiden weiter herausfinden, was zwischen ihnen möglich ist. Mit einem ersten Kuss ließ sich Daniel allerdings Zeit: „Das ist so intim und so intensiv, dass man sich diesen Moment aufspart, wenn man sich sicher ist.“ Doch ist dieser Moment am Ende überhaupt gekommen? Darum geht es nun beim großen Wiedersehen mit Moderatorin Inka Bause... Vorsicht, nun folgt ein Spoiler – für alle, die das große Finale erst am Dienstag, 23. Dezember, um 20.15 Uhr auf RTL oder schon jetzt auf RTL Plus sehen möchten!

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„Wir haben uns nicht geküsst“, erklärt Daniel. „Wir mögen uns, aber bis hierhin und nicht weiter, damit keiner traurig ist und das Herz in Scherben liegt.“ Von seiner Aussage ist jedoch besonders eine Person überrascht: Jennifer. „Daniel und ich haben uns während der Hofwoche geküsst, allerdings als die Kameras aus waren“, erzählt sie. „Ich verstehe nicht, warum er dazu nicht stehen kann. Das gehört doch zu einem Kennenlernen dazu. Ich fühle mich ein bisschen verarscht. Daniel hat mir die falschen Signale gesendet.“

Hass im Netz: Daniel findet klare Worte auf Instagram

Bereits eine Woche vor der TV-Ausstrahlung des Finales hat sich Daniel auf Instagram zu Wort gemeldet. Allerdings geht es ihm in seinem Post weniger um den Status seiner Beziehung als mehr um die Reaktionen im Internet, die schon die vorherigen Folgen ausgelöst haben. „Wie ich wirke, ob kühl, distanziert oder arrogant, kann ich nicht immer beeinflussen. Aber eines kann ich tun: Ich kann für Menschen einstehen, die es verdient haben, geschützt zu werden“, schreibt er. Er möchte „eine Lanze für zwei Frauen brechen, mit denen ich eine intensive, herausfordernde, aber auch sehr wertvolle Zeit erlebt habe: Die Hofwoche.“

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Auch im Interview mit dieser Zeitung hat Daniel von den Herausforderungen der Dreharbeiten gesprochen: „Es war eine anstrengende, spannende und intensive Zeit.“ Die Drehtage konnten auch schon mal zehn bis zwölf Stunden andauern... Auf Instagram schreibt er nun: „Nicht alles, was passiert, wird gezeigt. Vieles wird gekürzt, zusammengeschnitten, angepasst. Und währenddessen trägt man Verantwortung: Man hat Gäste im eigenen Zuhause, Menschen, denen man Sicherheit und ein Ankommen ermöglichen will – rund um die Uhr.“ Die Gefahr liege aber nicht vor der Kamera, sondern komme aus dem Internet – „verborgen hinter Bildschirmen, aus der Bequemlichkeit der eigenen vier Wände, aus einem vermeintlich sicheren Raum heraus“.

Dabei bezieht er sich auf die hasserfüllten Kommentare, die seit der TV-Ausstrahlung von „Bauer sucht Frau“ in den Sozialen Medien auftauchen: Emely sei zu überheblich, mit Jennifer könne man nur Mitleid haben. Und auch Daniel kommt nicht gut weg: Er suche nur billige Arbeitskräfte, heißt es. Auf Instagram findet Daniel für solches „Cybermobbing“, wie er es nennt, klare Worte. Wer sich über ihn auslassen möchte, könne das tun. „Ich halte das aus“, erklärt er. Dann aber äußert er seine große Bitte: „Lasst diejenigen in Ruhe, die bei mir ein neues Zuhause gesucht haben. Sie haben diese Angriffe nicht verdient.“ Für seinen Post erhält der Landwirt viel positives Feedback aus der Community.

Exklusiv im Interview: Das sagt Daniel zum „Bauer sucht Frau“-Finale

Nachdem das Finale von „Bauer sucht Frau“ online erschienen ist, haben wir bei Daniel aus Hamminkeln noch einmal nachgefragt: Wie geht es ihm heute? „Das macht schon was mit einem“, antwortet er. „Es ist erschreckend, wie man am Ende bei den Leuten rüberkommt.“ Als Beispiel nennt er die Szene, in der er mit Jennifer zusammen den Stall säubert. „Das war natürlich symbolisch“, erklärt er. Schließlich gehe es in einer Beziehung auch darum, etwas gemeinsam zu schaffen. „Und ich kann nichts Verwerfliches daran finden, zusammen zu arbeiten.“ Die Kritik, er suche nur eine billige Arbeitskraft, sei aus seiner Sicht daher völliger Unsinn. „Durch sowas verliert man dann auch den Spaß daran.“

Außerdem betont Daniel noch einmal, dass im Fernsehen immer viel geschnitten und weggelassen werde. Die Szene, in der Emely sich angeblich als „Hausherrin“ aufspiele und seine Küche umbauen wollte? „Sie hatte vorher gesagt, dass sie kreativ ist“, erzählt er. „Und dann wurde sie gefragt, wie sie denn kreativ die Küche umgestalten würde.“ Wie Zuschauende die Situation völlig anders, und aus seiner Sicht falsch, deuten würden, könne er noch immer nicht fassen. „Mir fehlen da die Worte.“ Eine andere, wichtige Frage aber bleibt: Kam es nun zwischen ihm und Jennifer zu einem Kuss? Dazu möchte sich Daniel nicht äußern. Nur so viel: „Es gibt Privatsphäre – auch im Fernsehen.“

Zu Jennifer habe Daniel jedoch seit der Hofwoche „freundschaftlichen Kontakt“, wie er betont. Zwar haben sie sich seitdem nicht noch einmal persönlich getroffen, aber sie telefonieren und schreiben regelmäßig. Thema: Auch die Reaktionen im Internet. Natürlich wusste er, worauf er sich mit seiner Teilnahme an einem Format wie „Bauer sucht Frau“ einlässt. Aber dass die Reaktionen darauf so extrem sind? „Damit hätte ich nicht gerechnet.“ Ob er seine Teilnahme bereut? Er überlegt kurz. „Ich hätte meinen Sommer auch anders verbringen können“, antwortet er. Zu seinem aktuellen Beziehungsstatus darf und möchte er nichts sagen. Er freut sich nun erst einmal auf Weihnachten. „Und auf ein paar gemeinsame Stunden mit meiner Familie“, sagt er. „Ganz in Ruhe.“

Das Finale der 21. Staffel von „Bauer sucht Frau“ läuft am Dienstag, 23. Dezember, um 20.15 Uhr auf RTL und jederzeit auf RTL+.