Mit dem Projekt „Wesel sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“ setzt die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt. Neben drei Bänken gegen Gewalt, die im Stadtgebiet aufgestellt wurden, wurde nun ein Flyer erstellt, der Frauen in Notlagen Orientierung bietet und auf Hilfsangebote hinweist.

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Der Flyer bündelt Anlaufstellen und Hilfsangebote. Dazu gehört unter anderem das bundesweite „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ unter der Telefonnummer 116 016. Über einen QR-Code im Flyer gelangen Betroffene und Unterstützende direkt zur städtischen Internetseite zum Thema Gewalt gegen Frauen. Dort werden örtliche Hilfsangebote angezeigt. Außerdem ist ersichtlich, wo sich Krankenhäuser und die Polizeidienststelle befinden. Eine interaktive Karte erleichtert es, die Anlaufstelle schnell zu finden. Das ist besonders hilfreich für Menschen, die sich in Wesel nicht gut auskennen.

„Gewalt gegen Frauen darf nicht verharmlost werden. Sie ist kein individuelles oder ausschließlich privates Problem, sondern ein strukturelles und gesamtgesellschaftliches Thema. Gewalt kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor und findet häufig innerhalb von Familien und Partnerschaften statt“, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Jeder Mensch habe das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. So steht es in Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetzes.

Erarbeitet und umgesetzt wurde das Projekt von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Regina Schmitz-Lenneps und Praktikantin Merle Zimmer. Interessierte können den Flyer im Rathaus am Klever-Tor-Platz 1 in der ersten Etage vor den Aufzügen mitnehmen.