Pendlerinnen und Pendler müssen sich noch deutlich länger auf Einschränkungen am Weseler Bahnhof einstellen. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstagnachmittag mitteilt, wird das Gleis 2 am Bahnhof Wesel erst viel später fertig als ursprünglich geplant, voraussichtlich erst ab Mitte November. Auch die beiden Personenunterführungen am Weseler Bahnhof bleiben länger gesperrt.
Sperrung in Wesel dauert länger: Gleis 2 am Bahnhof erst ab November 2026 frei
Wie berichtet, erneuert die DB InfraGO für den dreigleisigen Ausbau der Strecke Emmerich–Oberhausen in Teilen auch die Gleise über den beiden Personenunterführungen am Bahnhof Wesel. „Im Zuge dieser Arbeiten müssen die Bauteams die Rampe, die vom Busbahnhof am Franz-Etzel-Platz zu den Unterführungen führt, als Zufahrt für Bagger und andere Großmaschinen nutzen“, schreibt die Bahn. Daher seien die Personenunterführungen sowie das Gleis 2 im Bahnhof aktuell gesperrt.
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Und das wird auch noch länger der Fall sein. „Aufgrund nötiger Anpassungen im Bauablauf wird das Gleis 2 voraussichtlich erst ab Mitte November 2026 wieder in Betrieb genommen – statt wie vorgesehen zum Abschluss der 80-Wochen-Sperrung im Mai“, schreibt die Bahn weiter. Der Grund: Trotz mehrfacher Ausschreibungen hätten die Aufträge wegen fehlender Kapazitäten bei den Baufirmen erst verspätet vergeben werden können. „Die dortige Personenunterführung kann voraussichtlich ab Ende Juni 2026 teilweise wieder genutzt werden. Die Rampe, die einen barrierefreien Zugang ermöglicht, wird voraussichtlich erst Mitte August 2026 fertiggestellt sein.“
Reisende, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind, werden gebeten, weiterhin die Rampenanlage auf der Ostseite (Wesel-Fusternberg) zu nutzen. „Ebenso wird der Zugang zum Gleis 3 auf der Westseite barrierefrei über eine Umleitung möglich sein“, teilt die DB mit. „Diese Umleitung führt am Empfangsgebäude vorbei bis zum großen Park-and-Ride-Parkplatz. Eine Rampenanlage bietet dort über das außer Betrieb befindliche Gleis 2 Zugang zum Bahnsteig zu Gleis 3.“
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Der südliche, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gelegene Tunnel für den Fuß- und Radverkehr befindet sich noch im Umbau. „Auch für diese Arbeiten musste der Bauablauf angepasst werden, da Schadstoffe im Bestandsbauwerk gefunden wurden und zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden mussten“, so die Bahn.

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Dadurch habe sich der Aufwand für die Bauarbeiter „deutlich vergrößert“, weshalb der Tunnel voraussichtlich bis Ende Juni 2026 gesperrt bleibe. „Aktuell treiben die Bauteams den Abschluss der Pflasterarbeiten sowie der neuen Beleuchtung voran. Die jeweiligen Umleitungen werden vor Ort weiterhin ausgeschildert. Mobilitätseingeschränkte Personen und Fahrradfahrende können so, wenn auch mit Einschränkungen, jederzeit die Stadtseite wechseln.“







