Nach etwa 40 Kilometern haben die Pilgerinnen und Pilger der katholischen Pfarrei Maria Frieden Dingden am Samstag ihr Ziel in Kevelaer erreicht. Zum 50. Mal wird die Fußwallfahrt dabei vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Dingden begleitet – damit ist das DRK längst selbst zu einem festen Bestandteil dieser besonderen Tradition geworden.
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Bereits seit der ersten Wallfahrt im Jahr 1975 engagieren sich die Helferinnen und Helfer des DRK für die Sicherheit und Versorgung der Pilgergruppe. Anfangs übernahmen sie vor allem die Verkehrssicherung an gefährlichen Straßenabschnitten ohne Radweg. Seit 2002 begleiten zusätzlich drei bis vier Einsatzfahrzeuge die gesamte Strecke.
Der DRK Ortsverein Dinden
Der DRK Ortsverein Dingden trifft sich jeden zweiten Montag von 20 bis 22 Uhr in der DRK-Unterkunft, Schwanenschlatt 13, Hamminkeln (Kontakt über www.drk-dingden.de oder 02852 - 18 26).
Der DRK Ortsverein Dingden ist eine lokale Gliederung des Deutschen Roten Kreuzes. Er engagiert sich vielfältig im sozialen und gesundheitlichen Bereich – unter anderem durch Erste-Hilfe-Kurse, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, Katastrophenschutz und einen mobilen sozialen Hilfsdienst für ältere oder hilfsbedürftige Menschen. Interessierte sind immer willkommen.
Seit 1996 betreibt er eine inklusive Kindertageseinrichtung, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut und individuell gefördert werden.
Für das DRK-Team begann der Einsatz bereits am frühen Samstagmorgen um 6 Uhr. Rund 20 Kästen Wasser organisierten die Aktiven und luden sie in die Fahrzeuge. Während der gesamten Strecke kümmerten sie sich um Wasserstellen, versorgten Blasen und kleinere Beschwerden, transportierten erschöpfte Pilgerinnen und Pilger oder das Gepäck der Übernachtungsgäste und sicherten Kreuzungen entlang des Weges. Bis zu sechs Ehrenamtliche sind am Samstag im Einsatz, am Sonntag begleiten weitere Helferinnen und Helfer die Rückkehr der Wallfahrer nach Dingden. Für viele von ihnen sind die besondere Gemeinschaft und die Dankbarkeit der Pilger der schönste Lohn ihres Engagements.
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„Wenn wir sehen, wie erleichtert jemand nach vielen Kilometern ein Glas Wasser bekommt oder einfach weiß, dass Hilfe ganz in der Nähe ist, dann wissen wir, warum wir das ehrenamtlich machen. Diese Gemeinschaft und Dankbarkeit erlebt man nur selten so intensiv wie bei der Wallfahrt“, sagt Anne Nienhaus, Bereitschaftsleitung des DRK Dingden. Besonders bewegend seien für die Helferinnen und Helfer oft die Momente nach der Ankunft in Kevelaer. Nach langen und oftmals heißen Stunden werde spürbar, wie viel Vertrauen und Verbundenheit zwischen Pilgern und Begleitteam entstanden sei.

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Auch Stefan Terörde vom Vorstand des DRK Dingden betont die Bedeutung des Ehrenamtes: „Ohne engagierte Menschen wäre eine solche Begleitung über Jahrzehnte nicht möglich. Wir freuen uns immer über neue Helferinnen und Helfer, die Teil unserer Gemeinschaft werden möchten – egal ob bei Sanitätsdiensten, Veranstaltungen oder der Wallfahrtsbegleitung. Jeder kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen.“







