Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre zeigt, wie wichtig schnelles und koordiniertes Handeln bei Wald- und Vegetationsbränden ist: eine Herausforderung für die Feuerwehren. Um im Ernstfall bestmöglich geschützt zu sein, wird die Feuerwehr Hamminkeln demnächst eine Großübung absolvieren.

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Wenn also am 11. Juli in der Dingdener Heide plötzlich ein Großeinsatz zu laufen scheint, ist es nur die Probe für den Ernstfall. Da Schadenslagen dieser Art oft gemeinsame Kräfte erfordern, nehmen rund 50 Einsatzkräfte aus zwei erweiterten Löschzügen daran teil, in enger, kreisübergreifender Zusammenarbeit mit der benachbarten Feuerwehr Rhede. Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits auf Hochtouren.
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Komplexe Herausforderung
Los geht’s an dem Samstag um 13 Uhr im Bereich der Straßen Finkenberg und Burskamp. Angenommen wird ein Vegetations- und Waldbrand. Die Feuerwehrleute stehen dabei vor komplexen Aufgaben, bei denen die reibungslose Abstimmung zwischen den verschiedenen Einheiten im Mittelpunkt steht.
Sie müssen eine stabile Löschwasserversorgung aus offenen Gewässern über lange Wegstrecken sicherstellen. Außerdem einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen zur kontinuierlichen Wasserbereitstellung bewerkstelligen, Spezialequipment sicher handhaben und flexibel auf das Einsatzgeschehen reagieren. Einen starr durchgeplanten Ablauf der Übung gibt es nicht.
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Verkehrsbehinderungen und Sperrungen
Im Übungseinsatz sind dann die Löscheinheit Dingden, der Einsatzleitwagen aus Brünen sowie der Gerätewagen Logistik mit Sonderausrüstung der Einheiten und die Freiwillige Feuerwehr Rhede.
Für Anwohner kann die Übung zur Herausforderung werden. Am 11. Juli werden die Straßen im Bereich Finkenberg und Bußkamp intensiv von Feuerwehrfahrzeugen genutzt, es kann zu Verkehrsbehinderungen und vorübergehenden Sperrungen kommen. Die Feuerwehr bittet um Verständnis.







