187.403 Kilometer – das entspricht fast fünf Erdumrundungen oder rund der Hälfte der Strecke bis zum Mond. Diese Distanz haben die Hamminkelner beim Stadtradeln in nur 21 Tagen zurückgelegt. Grund genug für Bürgermeister Robert Graaf, die engagierten Radfahrer in den Ringenberger Schlosspark einzuladen und die besten unter ihnen auszuzeichnen. „In den vergangenen Wochen haben Sie eindrucksvoll gezeigt, wie viel Begeisterung, Ausdauer und Teamgeist unsere Stadt Hamminkeln vorzuweisen hat“, sagte Graaf. „Mit jedem gefahrenen Kilometer haben Sie nicht nur etwas für Ihre eigene Gesundheit getan, sondern auch ein starkes Zeichen für den Klimaschutz, für nachhaltige Mobilität und für ein lebenswertes Hamminkeln gesetzt.“ Er dankte den Teams in Schulen, Kitas, Vereinen, Unternehmen und Familien sowie allen Einzelstartern für ihre Teilnahme.
Hamminkeln erreicht Podiumsplatz beim Pro-Kopf-Radeln
„Während Hamminkeln mit 187.403 Kilometern nach Moers, Wesel, Kamp-Lintfort und Dinslaken den fünften Platz belegt, liegen wir beim Pro-Kopf-Ergebnis mit 6,88 Kilometern sogar auf Platz drei“, erklärte Thomas Michaelis, Wirtschaftsförderer der Stadt Hamminkeln. Im gesamten Kreis Wesel kamen 15.807 Radfahrende zusammen auf 2.267.362 Kilometer.
In den vergangenen Wochen haben Sie eindrucksvoll gezeigt, wie viel Begeisterung, Ausdauer und Teamgeist unsere Stadt Hamminkeln vorzuweisen hat.
Robert Graaf
Als beste Einzelfahrer wurden Frank Blomen (2274 km), Georg Schapdick (1803 km) und Mechthild Meißen (1365 km) ausgezeichnet. Bei den Teams mit den meisten Gesamtkilometern liegt der ADFC Hamminkeln mit 25.145 Kilometern vorn. Die Senioren-Union Hamminkeln erreichte 10.807 Kilometer, der HSC Berg Radler 6230 Kilometer. Der ADFC war mit 74 Teilnehmenden auch das größte Team, gefolgt von den Hamminkelner Landfrauen (37) und der Senioren-Union (30).

In der Familienwertung setzten sich die Familien Feldmann (3288 km), Speichenkiller (3082 km) und Ketteler Gelbmützen (2510 km) durch. Als beste Schulklasse konnte der Bürgermeister die Klasse 2c der Ludgerigrundschule Dingden (5319 km) auszeichnen, dicht gefolgt von der 6d der Städtischen Gesamtschule (5138 km) sowie der 4a der Grundschule Hamminkeln (4739 km). Für die Klassenkasse gab es 100, 75 und 50 Euro. Die Grundschule Hamminkeln erhielt zusätzlich 100 Euro Preisgeld als radelfreudigste Schule.
Kitas und Unternehmen gewinnen Preise beim Stadtradeln
Bei den Kitas nahmen in diesem Jahr zwei Einrichtungen teil: die Kita am Bach (10.693 km mit 75 Personen) und der Kindergarten „An der Windmühle“ (4497 km mit 29 Personen). Beide können sich über Schecks in Höhe von 125 und 100 Euro freuen. Auch die aktivsten Unternehmen wurden ausgezeichnet: Bei den Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitenden führte die Akademie Klausenhof, in der Kategorie 11 bis 50 Mitarbeitende lag die Weiden-Apotheke vorn und bei Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitenden gewann das Architekturbüro Holger Ebert. Neben den Schecks bekamen zahlreiche Teilnehmer auch noch Gutscheine der unterschiedlichen Sponsoren. Michaelis dankte besonders dem ADFC, Westenergie, der Volksbank Rhein-Lippe sowie Zweirad Feldmann für die finanzielle Unterstützung.
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Weiter radeln in Hamminkeln
Für Radfahrer gab Bürgermeister Graaf noch zwei weitere Termine bekannt: Am Sonntag, 5. Juli, findet der Raderlebnistag statt. Einen Tag später, am Montag, gibt es von 17 bis 18.30 Uhr im Ratssaal der Stadt Hamminkeln den „1. Runden Tisch Radverkehr“.
„Die Radfahrerinnen und Radfahrer haben in Hamminkeln einen hohen Stellenwert“, betonte Bürgermeister Robert Graaf. „Seit dem vergangenen Jahr sind wir Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in NRW. Die Aufnahme hat auf Anhieb funktioniert, ohne dass wir nachbessern mussten.“ Deshalb dürfe sich Hamminkeln nun „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt in NRW“ nennen. „Wir sind bemüht, den Anteil der Radfahrenden und Zufußgehenden deutlich zu erhöhen“, so Graaf weiter. „Das ist auch gut für den Klimaschutz. Entscheidend ist dabei nicht nur der Freizeitverkehr, sondern vor allem, dass das Rad für den Weg zur Arbeitsstelle und zurück genutzt wird.“ Strecken bis zu zehn Kilometern ließen sich gut mit dem Fahrrad bewältigen. „Es wäre unser Wunsch, dass davon mehr Gebrauch gemacht wird.“



