Es war ein Wochenende der Extreme: Ungewöhnlich hohe Temperaturen und schwere Unwetter wurden zur Herausforderung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Jetzt hat der Kreis die Einsatzbilanz geliefert: Es gab 1161 Einsätze der kommunalen Feuerwehren und Rettungskräfte. Über die Notrufnummer 112 gingen in diesem Zeitraum knapp 1400 Notrufe ein.

729 Mal rückte der Rettungsdienst aus, 192 technische Hilfeleistungen standen an, 207 sonstige Einsätze wurden registriert, in der Regel handelte es sich um Krankentransporte. Schließlich gab es noch 33 Brandeinsätze.

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Zwar war das Einsatzaufkommen des Rettungsdienstes durch die Wetterlage ohnehin deutlich erhöht. Schwerpunkt allerdings war ein schweres Gewitter am späten Freitagabend. Im Kreis Wesel waren die Kommunen Moers, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort besonders betroffen. Noch am folgenden Tag gingen zahlreiche Notrufe wegen Sturmschäden ein. Die Kreisleitstelle brauchte daher personelle Verstärkung: Zusätzliche Disponenten sowie Führungskräfte wurden kurzfristig in den Dienst gerufen.

Lebensgefahr Rhein

Zudem kam es am Wochenende erneut zu Einsätzen auf dem Rhein. In diesem Zusammenhang appellieren die Einsatzkräfte nochmals ausdrücklich an die Bevölkerung, das strikte Schwimmverbot im Rhein einzuhalten. „Das Baden im Rhein ist lebensgefährlich und kostet jährlich mehrere Personen das Leben!“, heißt es in der Pressemitteilung des Kreises.

Insgesamt waren rund 250 Feuerwehrleute und Mitarbeitende des Rettungsdienstes kreisweit im Einsatz oder befanden sich für die Sicherheit der Menschen im Kreis in Bereitschaft.