Die Feuerwehr Schermbeck hat in dieser Woche gleich zweimal einen Wasserrohrbruch sichern müssen. Wie der Löschzug Schermbeck mitteilt, ging der erste Alarm am Mittwoch um 0.25 Uhr ein. An der Adolf-von-Kleve-Straße traten größere Wassermengen auf Höhe des Gehsteigs aus. Die Einsatzkräfte prüften, ob Gebäude betroffen waren, sperrten die Stelle ab und forderten den Wasserversorger an. Gegen 1.10 Uhr endete der Einsatz mit der Übergabe.

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Nur einen Tag später, am Donnerstag um 1.05 Uhr, rückte der Löschzug erneut aus – dieses Mal zur Maassenstraße. In der Einmündung zur Straße „An der Voßkuhle“ war ebenfalls ein Rohr gebrochen. Die Feuerwehr stellte sicher, dass keine Gebäude durch das austretende Wasser gefährdet waren, sicherte eine abschüssige Grundstückseinfahrt und alarmierte den Wasserversorger. Gegen 2.15 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.

Hohe Temperaturen und Trockenheit führen zu Rohrbruch

Am 2. Juni war bereits in der Mittelstraße gegen 4.30 Uhr auf Höhe der Hausnummer 56/58 ein Wasserrohr gebrochen. Betroffen waren 16 Haushalte, die vorübergehend ohne Trinkwasser auskommen mussten – als Ersatz stellte die RWW ein Standrohr an Hausnummer 62 bereit. Vonseiten der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW) heißt es, dass die Rohrnetzexperten keinen Zusammenhang zwischen den aktuellen Rohrbrüchen und dem auf der Mittelstraße sehen.

„Die genaue Ursache der beiden Rohrbrüche ist nicht bekannt. Wir gehen davon aus, dass es an der aktuell anhaltenden Phase mit sehr hohen Temperaturen und langer Trockenphase, sowie die damit verbundene sehr hohe Wassernachfrage liegen könnte“, erklärt ein Pressesprecher. „Dadurch kommt es im Rohrnetz immer wieder zu starken Belastungsschwankungen und erheblichen Druckunterschieden/-stößen.“