Gute Nachrichten konnte Buvereins-Vorstand Norber Haeser den Aktionären bei der Online-Hauptversammlung verkünden: Der Blick auf den Jahresabschluss 2025 zeigt eine kontinuierliche und erfolgreiche Geschäftsentwicklung und eine sinkende Leerstandsquote.

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Der positive Trend lässt sich an den Zahlen für das vergangene Jahr ablesen: Die Umsatzerlöse stiegen erneut über 17 Millionen Euro, das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (15,4 Millionen Euro). Die Leerstandsquote lag zum Jahresende 2025 mit 0,61 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 0,66 Prozent. Die Eigenkapitalquote hat von 38,6 Prozent (2024) auf 40,2 Prozent zum Jahresende 2025 zugelegt.
Insgesamt betreuten die Mitarbeitenden des Bauvereins Ende 2025 einen Flächenbestand von 161.240 Quadratmetern mit 2.432 Wohnungen, 26 Gewerbeeinheiten sowie 420 Garagen und Stellplätzen. 5,1 Millionen Euro wurden in Modernisierung und Instandhaltung investiert.
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Zum 1. März 2025 konnten die letzten der 62 neu gebauten Wohnungen an der Fusternberger Straße an die neuen Bewohner übergeben werden. Das Interesse an der zentrumsnahen Lage am Fusternberg ist ungebrochen groß, stellt der Bauverein fest. „Wir freuen uns besonders, dass wir für elf Wohnungen öffentliche Mittel des Landes NRW bekommen haben und so unseren Beitrag zu bezahlbaren Mieten in Wesel leisten können“, so Norbert Haeser.
Energetische Sanierungen an der Brandstraße
Abgeschlossen wurde zum Jahresbeginn auch die Modernisierung der letzten beiden Mehrfamilienhäuser Leipziger Straße 12–30. Planmäßig zum 1. März bezogen die letzten zehn neuen Bewohner die neubaugleichen Wohnungen im Zitadellenquartier. „Wohnen wie im Eigentum, zugeordnete Gärten oder Balkone, ein Angebot, das man in Wesel eher vergeblich sucht“, berichtete Norbert Haeser stolz. Der Bauverein verzichtet dabei auf den Einsatz fossiler Energien und freut sich über das Mieterstrommodell, das gemeinsam mit den Stadtwerken Wesel umgesetzt wurde. Im Sommer 2025 überzeugte sich die Bundesbauministerin Verena Hubertz von der Qualität der Modernisierungen.
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Auch die energetischen Sanierungen der Bestandsobjekte schritten weiter voran. Nach der Brandstraße waren weitere 24 Wohnungen in der Tückingstraße Gegenstand der umfassenden Modernisierung. Mittelfristig werden in den Objekten Wärmepumpen die heutigen Gasheizungen ersetzen. Bereits heute finden sich auf den Dächern PV-Module, die die Pumpen zukünftig antreiben werden.
In welchem Umfang der Bauverein Neubauten oder Großmodernisierungen zukünftig angehen kann, hängt insbesondere von der Entwicklung der Baupreise und Baukosten ab, berichtete der Bauvereins-Vorstand. Die Anforderungen für die Inanspruchnahme von Fördermitteln bleiben auf hohem Niveau, die Mittel wurden aktuell weiter limitiert. Zusammen mit den deutlich gestiegenen Zinsen und der mäßigen Verfügbarkeit von Handwerkern sind die Herausforderungen nach wie vor hoch. „Wir werden die Entwicklungen weiterhin beobachten und unsere Chancen nutzen“, so Haeser.







