Am Donnerstag, 10. September, ist es um 11 Uhr wieder soweit: Ein bundesweiter Probealarm der stationären Sirenen wird durchgeführt. Ziel ist es, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt und die Signale auch überall zu hören sind. Kreisweit werden rund 200 stationäre Sirenen und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt.
Worüber empfange ich mobile Warnungen?
Auch der Warnkanal Cell Broadcast (CB) und Warn-Apps (zum Beispiel die Nina-Warn-App oder Katwarn) werden als Teil des Modularen Warnsystems getestet. Bei dem Warnkanal CB wird automatisch eine Nachricht mit dem Text der Warnung an jedes mobile Endgerät, welches in das Mobilfunknetz eingewählt ist, versandt. Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer den Eingang der Warnung verdeutlicht. Cell Broadcast ist auch in anderen EU-Staaten im Einsatz.
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Wie wird gewarnt?
Zunächst wird ein Heulton auf- und abschwellen, insgesamt eine Minute lang. Dieser Warnton soll im Notfall Menschen darauf hinweisen, dass Gefahr herrscht und man das „Radio einschalten und auf Durchsagen achten“ soll, so der Kreis Wesel in Vorbereitung auf den Warntag.
Wie wird entwarnt?
Im Anschluss wird ein Dauerton eine Minute lang darauf hinweisen, dass es „Entwarnung“ gibt. Die Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand von fünf Minuten erfolgen, das heißt etwa 11.05 Uhr.
Wo erhalte ich im Schadensfall Informationen?
Bei größeren Schadensereignissen erhält man Informationen zum Schadensgeschehen unter www.kreis-wesel.de oder unter der Telefonnummer 0800 1204000. Dieser Telefonanschluss ist am Donnerstag, 10. September, von 11 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise entgegengenommen, ob gegebenenfalls Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Es werden auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.
Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch im Internet unter www.kreis-wesel.de/warntag sowie auf der Internetseite des Landes NRW unter www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und über die Nina-Warn-App für Mobilgeräte. Informationen in verschiedenen Sprachen sind verfügbar unter warnung-der-bevoelkerung.de/.
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Wie verhalte ich mich im Ernstfall bei Warnsignaltönen?
Sollte es zu einem Ernstfall kommen, gelten folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne: Ruhe bewahren, Gebäude oder Wohnung aufsuchen und Türen und Fenster schließen. Außerdem Radio einschalten (Lokalradios bieten örtlich spezifische Hinweise: Radio KW 91,7 / 107,6 MHz). Für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und dafür auch Reservebatterien vorzuhalten, die vorliegenden Informationen sollten beachtet werden. Auch hilflose Personen und Menschen, die kein oder nur unzureichend Deutsch sprechen und verstehen, sollen informiert werden.





