Tonnenweise Obst und Gemüse, Tausende Kuscheltiere und beeindruckende Besucherzahlen: Im Burgers’ Zoo war 2025 ganz schön was los. Zu Beginn des neuen Jahres zieht der Arnheimer Tierpark Bilanz: Was stand ganz oben auf dem Speiseplan der Tiere – und dem der insgesamt mehr als 1,1 Millionen Zoobesucher? Nicht alltägliche Zahlen und Fakten, die einen besonderen Blick hinter die Kulissen gewähren.

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Zahlentechnisch fällt zum Beispiel der besonders üppige und bunte Speiseplan der Malaienbären ins Auge: Sie gehören zu den kulinarischen Feinschmeckern im Burgers’ Zoo. Malaienbären sind in den tropischen Regenwäldern Südostasiens zu Hause. Die Früchte, die sie dort fressen, enthalten viel weniger Zucker als die für den menschlichen Verzehr angebauten Obstsorten, heißt es in der Mitteilung. Daher bestehe ihr Menü im Zoo zu einem großen Teil aus Gemüse.

Die drei Malaienbären in Arnheim verzehrten 2025 insgesamt unglaubliche 730 Kilogramm grüne Paprika, 548 Kilogramm rote Paprika, 1100 Kilogramm Chicorée, 1460 Kilogramm Endivien, 102 Kilogramm Trauben, 730 Kilogramm Tomaten, 117 Kilogramm Birnen, 183 Kilogramm Äpfel, 117 Kilogramm Möhren, 47 Kilogramm Hering, 624 Eier, 25 Kilogramm Mehlwürmer und 383 Kilogramm Futterpellets.

Malaienbären haben Riesenhunger

Ungeachtet ihrer Körpergröße war auch der Appetit der kleinen und großen Pflanzenfresser von Burgers’ Mangrove ungebremst: So fraßen die Rundschwanzseekühe allein 27.960 Kilogramm Endivien und verschiedene andere Gemüsesorten – doch auch die Schmetterlinge in der „Mangrove“ vertilgten neben Nektar immerhin 832 Bananen, 416 Orangen und 208 Mangos.

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Was stand ganz oben auf dem Speiseplan der Besucher? Der Zoo empfing im vergangenen Jahr insgesamt 1.110.999 Gäste: 36.405 mehr als im Jahr 2024. Rund ein Viertel davon waren Deutsche. Sowohl Tagesausflügler als auch Business-Gäste nutzten das gastronomische Angebot im Arnheimer Tierpark in großer Zahl. An den Kassen der Restaurants wurden über zwei Millionen Artikel für Tagesbesucher abgerechnet. Die Beschaffungsabteilung kaufte insgesamt 44.604 Rindfleischkroketten und 15.960 vegane Kroketten ein.

Neben gut gefüllten Mägen und jeder Menge Eindrücken nahmen die Besucher des Burgers’ Zoo im vergangenen Jahr außerdem 13.320 Plüsch-Schlüsselanhänger und 2.612 Seekuh-Kuscheltiere mit nach Hause – die beliebtesten Artikel des Zoo-Shops.

Neue Gehege für Reptilien im Burgers’ Zoo

So viele hungrige Tiere und menschlicher Andrang wären ohne das Engagement der Mitarbeiter natürlich nicht zu bewältigen: Knapp 300 Mitarbeiter waren im vergangenen Jahr insgesamt 391.356 Stunden im Einsatz. Freiwillige boten insgesamt 1404 Führungen an und erteilten 9926 Stunden lang Auskünfte an Infotischen und Infopunkten.

2026 soll der Burgers’ Zoo weiter ausgebaut werden. Ein wichtiges Projekt ist der umfangreiche Umbau des Ökodisplays „Desert“, der Mitte des Jahres abgeschlossen werden soll. Das „Desert“ erhält nicht nur einen neuen Ein- und Ausgang, sondern auch verschiedene neue Tiergehege, unter anderem für verschiedene Reptilienarten, die gemeinsam in einem „Open Top“-Gehege gehalten werden sollen. (fmg)