Ein schummriges Zimmer mit orange-brauner Tapete, Teppich mit geometrischen Mustern, ein Plattenspieler, Poster von Bob Dylan an der Wand, ein Telefon: Es ist die Kulisse von 1976. In dem Jahr bauten Steve Jobs und Steve Wozniak in Silicon Valley in den USA den ersten PC der Welt und gründeten am 1. April das Unternehmen Apple, heute ein Milliardenkonzern.

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50 Jahre später ist im niederländischen Utrecht ein riesiges Apple-Museum eröffnet worden. Und in der Kulisse von 1976 beginnt der Rundgang. „Es ist mit rund 2000 Quadratmetern das größte Apple-Museum Europas“, sagt der Initiator Ed Bindels. „Von Pixel bis Perfektion“ ist das Thema des Museums. Es erzählt die Geschichte des Unternehmens, der Produkte und auch, wie Technologie die Kommunikation, Arbeit und Informationsbeschaffung veränderte.
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Chef des Museums ist selbst Apple-Fan
Der erste Apple-Computer war noch ein Bausatz, zu dem man selbst einen Holzkasten basteln sollte. Für den Gründer des Museums begann damit aber eine Revolution. „Der erste Apple-Computer hatte nur ein paar Pixel, aber diese paar Pixel haben die Welt verändert.“ Heute sind Telefone oder sogar Uhren Minicomputer, die weitaus mehr können. Und viele tragen sie täglich mit sich.

Der Initiator ist selbst Unternehmer und verkauft seit fast 50 Jahren Apple-Produkte. Seit seiner Jugend sei er von Apple fasziniert, sagt er. Im Laufe der Jahrzehnte sammelte er eine Menge Produkte. In der Corona-Zeit kam er dann auf die Idee, ein Museum einzurichten.
Nun zeige er nur einen kleinen Teil seiner Sammlung, sagt Bindels. „Ich wollte nicht einfach nur alle Objekte nebeneinander ausstellen, sondern die Geschichte erzählen.“ Und das geschieht mit Produkten, aber auch Fotos und Videos. Sie illustrieren die wechselhafte Geschichte des Unternehmens, seiner Gründer und der ikonischen Produkte. (dpa)





