2024 wurden wieder mehr Immobilien und Grundstücke verkauft. Das teilte das Landesinnenministerium am Donnerstag (18. September) mit. Laut Mitteilung wurden in NRW im vergangenen Jahr 113.144 Kaufverträge über bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Wohnungs- und Teileigentum abgeschlossen – mit einem Geldumsatz von etwa 40,72 Milliarden Euro und einer betroffenen Fläche von rund 156 Quadratkilometern. Das seien etwa 15.000 Kaufverträge und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Eine Ausnahme würde die Anzahl der Kaufverträge für Baugrundstücke im Gewerbe darstellen sowie der Geldumsatz im Bereich der Baugrundstücke für Geschosswohnungen, hier habe es einen leichten Rückgang gegeben. Die Preise für die unbebauten Baugrundstücke für Wohnungseigentum seien konstant geblieben, so das Innenministerium.

Baulandpreise: Diese NRW-Stadt ist am teuersten

Bei den Baulandpreisen für individuellen Wohnungsbau zeigen sich in NRW allerdings große regionale Unterschiede. Am teuersten ist es in Düsseldorf, wo in mittleren Wohnlagen im Schnitt 1050 Euro pro Quadratmeter fällig werden. Bodenpreise ab 650 pro Quadratmeter fänden sich noch in sechs weiteren Städten, hauptsächlich in der Rheinschiene, heißt es weiter. Dagegen gebe es auf dem Land, zum Beispiel in der Eifel oder der Region Sauer- und Siegerland auch erschlossenes Bauland für unter 50 Euro pro Quadratmeter.

Auch beim Wohneigentum führt die Landeshauptstadt die Preisliste an. Bei Erstverkäufen in mittlerer Lage wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 7350 Euro pro Quadratmeter gezahlt. In Köln waren es 6740 Euro.