Fünf Euro mehr im Monat für das Deutschlandticket! 63 Euro – das ist ein starkes Stück. Zum einen, weil erst zum Jahresanfang neun Euro aufgeschlagen wurden. Zum anderen, weil die Koalition im Bund sich festgelegt hatte, den Preis eben nicht zu erhöhen. Ein Bruch des Koalitionsvertrages? Ja und nein.
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So hart eine solche Preiserhöhung zu schlucken ist, für viele Menschen, die monatlich mit jedem Cent rechnen müssen, so wichtig bleibt ein anderer Punkt: Das Deutschlandticket bekommt endlich jene Stabilität und Zukunftssicherheit für satte fünf Jahre. Darauf haben die rund 13,5 Millionen Nutzer im Bund gewartet. Und auch jene, die bislang noch zögerten mit dem Einstieg in die Flatratemobilität, um die uns nach wie vor Menschen in vielen anderen Ländern beneiden.
Jedes Jahr eine gewisse Teuerung
Fünf Jahre Sicherheit beim Ticket auch mit der Gewissheit, jedes Jahr eine leichte Teuerung aber eben keine Preisschock erleben zu müssen, schaffen Luft: Für die Entscheidung für oder gegen ein weiteres Auto womöglich. Und für Unternehmen, das Ticket zum verbindlichen Bestandteil des Jobs zu machen.
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Diese Sicherheit ist einen gewissen Aufschlag wert. Was weiterhin fehlt: Ein Anreiz für Verkehrsunternehmen, Kunden zu gewinnen durch zielgerichtete gute Angebote. Ein Verteilungs- und Entwicklungskonzept für die Regionalisierungsmittel, mit denen der Bund hilft, das Angebot auf der Schiene zu erhalten und hoffentlich auszubauen. Diese Baustelle ist noch offen und bleibt Aufgabe für die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister.
Jetzt muss Sicherheit beim Angebot her
Denn auch ein verlässliches Ticket mit einem verlässlichen Preis ist nur etwas wert, wenn das Angebot an Bus und Bahn ebenso verlässlich ist und Fahrpläne nicht aus Geldmangel ausgedünnt werden. Von der Verlässlichkeit in Sachen Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit mal ganz zu schweigen.




