Dürfen die das? Schule schwänzen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren? Das war die Frage, die 2019 rauf und runter diskutiert wurde, nachdem Tausende Schülerinnen und Schüler auch an Rhein und Ruhr dem Vorbild Greta Thunbergs folgten. Fridays for Future (FFF) hat es damit geschafft, dass die Politik der Bekämpfung des Klimawandels und der Generationengerechtigkeit Aufmerksamkeit schenkte.

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Junge Generation setzt ein Zeichen für den Klimaschutz

Das war einmal. Es ist ruhig geworden um die Bewegung, die allerdings immer noch, wenn auch im kleineren Rahmen, aktiv ist. Es ist gut, dass die junge Generation Zeichen setzt. Und das tut sie seit fast sechs Jahren. Für einen Jugendlichen ist das eine lange Zeit.

Die jungen Klimaaktivisten haben durchaus Erfolge erzielen können. So haben sich einige Kommunen dazu entschieden, den Klimanotstand auszurufen und finanzielle Mittel im Kampf gegen den Klimawandel bereitzustellen.

Denise Ludwig, Mitglied der NRZ-Chefredaktion, sieht weiter eine Rolle für die Klimabewegung.
Denise Ludwig, Mitglied der NRZ-Chefredaktion, sieht weiter eine Rolle für die Klimabewegung.© FUNKE Foto Services | Lars Heidrich

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Es gibt noch genug zu tun für die Klimabewegung

Düsseldorf beispielsweise investierte diese Gelder in die Förderung von Dämmungen, in Mobilitätsstationen an Haltestellen, in die Sanierung von städtischen Gebäuden oder in die Umstellung der eigenen Fahrzeugflotte. Ein Erfolg scheint sichtbar zu sein: 1987 hat Düsseldorf 14 Tonnen CO2 pro Kopf verbraucht, 2018 6 Tonnen, 2022 waren es 4,63 Millionen Tonnen. Das ist sicherlich auch ein Verdienst der Klimaschutzbewegung.

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Der Klimawandel bleibt eins der größten Probleme auf der Welt. Im von Dürren und Hungersnöten geplagten Afrika spüren die Menschen ihn Tag für Tag. Für uns ist der Klimawandel erst dann wieder ein Thema, wenn Flüsse über die Ufer treten oder Stürme Dächer abdecken.

Es gibt noch genug zu tun für Fridays for Future und uns alle – vor allem, wenn mächtige Länder wie die USA unter Trump aus dem Klimaabkommen austreten.