Ob Ziege oder Zebra, Känguru oder ausgewachsene Kaninchen – in den Tierparks und Zoos am Niederrhein gibt es einige tierische Bewohner zu entdecken. Neben kleinen Tierparks bieten auch ausgewachsene Zoos genug Gründe, den nächsten Familienausflug nicht allzu weit weg zu planen.
Duisburger Zoo: Wer will, kann selbst mit anpacken
Duisburger Zoo Ein Klassiker: Der Duisburger Zoo. Der Tierpark ist 1934 von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern gegründet worden, und seitdem gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Ende November 2025 ist ein weiteres Zwergflusspferd im Zoo zur Welt gekommen. Der kleine Panya zeigt sich den Besuchern seitdem immer wieder. Wer zur richtigen Zeit bei den Zwerg-Flusspferden vorbeischaut, kann sehen, wie sie sich an einem üppigen Rohkost-Buffet bedienen und wie ihre riesigen, hauerartigen Eckzähne ganze Salatköpfe zermampfen. Seit Februar gibt es übrigens ein ganz neues Angebot im Duisburger Zoo: Tierbegeisterte können hinter die Kulissen des Zoos schnuppern und Tierpfleger für einen halben Tag sein. Voraussetzungen dafür sind die Volljährigkeit, eine gute körperliche Verfassung und eine Krankenversicherung. Der Eintritt in den Duisburger Zoo, Mülheimer Straße 273, kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder im Alter von 3 bis 17 Jahren 11,50 Euro. Außerdem werden verschiedene Familientageskarten angeboten. Übrigens dürfen auch Hunde mit in den Zoo. Für sie kostet der Eintritt sechs Euro. Weitere Informationen zu dem Angebot und auch über den Zoo gibt es auf der Internetseite www.zoo-duisburg.de

Tiergarten Kleve: Neue Bewohner und Abenteuerspielplatz für die Kleinen
Tiergarten Kleve Im Tiergarten Kleve leben mehr als 300 Tiere aus 60 Arten. Ganz frisch dazu gekommen sind die ersten Bennettkängurus. Die beiden weiblichen Tiere sind kurz vor Ostern aus Österreich an den Niederrhein gezogen. Wenn die Eingewöhnung für die Tiere abgeschlossen ist, können Besucher sie hautnah erleben und die Anlage begehen. Der Tiergarten Kleve lockt aber nicht nur mit zahlreichen Tierarten, sondern auch mit einem großen Abenteuerspielplatz für die kleinen Besucher. Dieser befindet sich gleich hinter dem Eingang und hat eine Besonderheit: Er ist barrierefrei. Auch Kinder, die einen Rollstuhl nutzen, können dort spielen. Für die Eltern gibt es ausreichend Sitzmöglichkeiten und Kaffee in nächster Nähe. Ein besonderer Höhepunkt: Im Tiergarten Kleve gibt es am Sonntag, 12. April, mit der NRZ-Zoosafari eine Entdeckungsreise. Besucherinnen und Besucher können von 9 bis 17 Uhr mit einem großen Safari-Fragebogen durch den Tierpark ziehen und die Bewohner so noch besser kennenlernen. Der Eintritt in den Tiergarten Kleve, Tiergartenstraße 74, kostet für Erwachsene 9,90 Euro, für Kinder zwischen 2 und 13 Jahren 7,50. Es werden auch Familienkarten angeboten. Für Hunde (nur montags und mittwochs erlaubt) kostet der Eintritt 3,90 Euro. www.tiergarten-kleve.de

Krefelder Zoo: Den Pinguinen ganz nah kommen
Krefelder Zoo Der Krefelder Zoo ist kleiner als der Duisburger Zoo und eignet sich deshalb besonders für einen Ausflug mit kleineren Kindern. Rund 820 Tiere leben dort aus 120 verschiedenen Arten. Einigen können die Besucherinnen und Besucher besonders nahkommen in begehbaren Gehegen, wie dem PinguinPool, der an den natürlichen Lebensraum der Tiere in Südamerika erinnern soll. Von einem kleinen Weg aus können die Pinguine beim Schwimmen in ihrem Becken oder beim Entspannen am Ufer beobachtet werden. Wem ein Tagesausflug in den Krefelder Zoo nicht ausreicht, der hat in den Sommermonaten an mehreren Terminen die Möglichkeit, im Zoo zu übernachten. Das Angebot richtet sich an Kinder ab fünf Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil. Der Eintritt in den Krefelder Zoo, Uerdinger Straße 377, kostet für Erwachsene 16 Euro, für Kinder ab drei Jahren 8,50 Euro. Es werden auch Familienkarten angeboten und auch Hunde dürfen für 3,50 Euro den Park besuchen. www.zookrefeld.de
Tierpark Weeze: Neben heimischen Wild- und Haustieren leben hier auch Alpakas
Tierpark Weeze Rotwild, Schafe, Ziegen und Schweine – diese Tiere leben im Tierpark Weeze. Insgesamt gibt es dort rund 80 verschiedene Arten, vorrangig heimischer Wild- und Haustiere, für die Besucherinnen und Besucher zu entdecken. Aber auch Lamas und Alpakas zählen zu den Bewohnern. Ende 2025 haben beide Arten Nachwuchs bekommen. Zu entdecken gibt es aber nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen im Naturschaugarten sowie im Naschgarten des Parks. Nach einem ausgiebigen Spaziergang und vielen Begegnungen mit den tierischen Bewohnern lädt das Café Eselsohr zum Ausspannen ein. Das Café ist speziell auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt und bietet neben einer speziellen Kinderkarte auch einen Toberaum für die kleinen Gäste sowie eine Leseecke. Der Eintritt in den Park ist kostenlos. www.tierpark-weeze.de

Kalisto Tierpark in Kamp-Lintfort: Tiere streicheln, Sandspielzeug und Pommes
Kalisto Im Kalisto Tierpark in Kamp-Lintfort gibt es alles, was man für einen Ausflug mit Kind benötigt: Tiere zum Streicheln und Füttern, einen großen Sandspielplatz mit Spielzeug, Platz zum Toben und Pommes, um sich zu stärken. In dem Tierpark entsteht ständig etwas Neues und immer wieder gibt es neue Tiere. Anfang März sind die drei Gotlandschafe Elli, Tilly und Guido in ihr Streichelgehege eingezogen. Derzeit laufen die Umbauarbeiten für die Wasserwelt 2.0, in der bald die Meerschweinchen einziehen sollen. Außerdem entsteht in diesem Bereich ein Teich mit Wasserspielplatz. Die Alpakas mussten dafür umziehen. Seit Anfang des Jahres sind sie in ihrem neuen begehbaren Gehege untergebracht. Wer den Tieren bei einem Spaziergang näherkommen möchte, hat dazu bei den Alpaka-Wanderungen die Möglichkeit. Für einen Besuch im Kalisto, Ringstraße 200, zahlen Kinder ab vier Jahren sowie Erwachsene 6,50 Euro. www.kalisto-tierpark.de


