Trotz der Hitze sind im Kreis Kleve viele Menschen zusammengekommen, um der Familie der kranken Leonie zu helfen. In Rees kämpft sich die Besitzerin eines Friseursalons nach einem schweren Unfall wieder zurück. Und in der Nähe von Neuss helfen Schafe mit, dass sich Menschen entspannen können. Diese Geschichten und weitere lesen Sie in unseren Good News der Woche.
„Unendlich dankbar“: Spendenwanderung für Familie von kranker Leonie war voller Erfolg

Leukämie. Diese Diagnose hat Ende April das Leben von Leonie Bach und ihrer Familie aus Kleve-Materborn völlig verändert. Die Zwölfjährige wird in der Uniklinik in Düsseldorf behandelt. Da sie täglich zu ihrer Tochter pendeln, können die Eltern ihren Berufen nicht wie gewohnt nachgehen, auch das Fahren verursacht Kosten. Um sie dahingehend finanziell zu unterstützen, hat Dieter Tersluisen aus Emmerich eine Spendenwanderung ins Leben gerufen. Und die war trotz Hitze nun ein voller Erfolg, die Dankbarkeit von Leonies Familie groß: Mindestens 2600 Euro sind so zusammengekommen, um zumindest etwas helfen zu können. „Das war unheimlich schön und zeugt von einem großen Herzen“, freute sich der Organisator.
„Die können so viel Liebe in die Welt bringen“: In Grevenbroich gibt es Yoga mit Schafen

Ein Sonnengruß inmitten vieler weißer Wolken? Das geht. Und zwar beim Yoga in Neukirchen bei Neuss. Auf dem Hof Erftaue bietet Yogalehrerin Daniela Gelbrich im Sommer Stunden unter freiem Himmel zwischen Schafen an. Die Idee dazu hatte Julia Dahmen, Bauernhofpädagogin und Pächterin des Hofs. Sie ist schon von Kindesbeinen an ganz vernarrt in die Tiere: „Ich dachte mir immer: Wenn ich größer bin, muss ich allen zeigen, wie toll diese Tiere sind.“ Früher wurden die Schafe ab einem bestimmten Alter geschlachtet. Das sollen die Einnahmen aus dem Kurs nun verhindern. Kritik gibt es an solchen Freizeitangeboten allerdings von Tierschützern, weil sie Stress verursachten. Das wollen Daniela Gelbrich und Julia Dahmen allerdings mit gezielten Maßnahmen verhindern.
Junge Autorin aus Dinslaken: „Romane sind wie Pfannkuchen, der erste geht schief“

Aus der großen Begeisterung fürs Lesen entwickelte sich eine Liebe zum Schreiben: Julia Jagoda aus Dinslaken verfasst Kurzgeschichten, Romane und steht mit Slam-Poetry auf der Bühne. Zunächst studierte sie Germanistik, doch dann brach sie das Studium ab und entschied sich für Psychologie. Aus dem ständigen Kontakt zu Menschen zieht sie Ideen für ihre Geschichten. Und auch der Rhein findet schon mal darin statt: „Ich fühle mich auch immer zu Hause, wenn ich an anderen Orten bin und den Rhein sehe. Dann habe ich immer das Gefühl, dass es meiner ist.“
Traumdatum 26.06.2026: Vom Pokerchat vor den Traualtar in Emmerich

Er ist Niederländer, sie kommt eigentlich aus Berlin: Seit vielen Jahren leben Gitta Jank und Johannes Angenent nun aber schon in Emmerich, wo sie sich an dem für viele Paare besonderen Datum, am 26. Juni 2026, das Ja-Wort geben. Kennengelernt haben sie sich online, allerdings nicht in einer Dating-App, sondern beim Pokern. „Love is in the air“, schrieb ein Mitspieler damals in den Chat. Und er sollte recht behalten. Dass sie ausgerechnet jetzt heiraten, hat allerdings auch mit Corona und Bürokratie zu tun.
Nach Unfall: Friseursalon Ilona Helling in Rees öffnet wieder seine Pforten

Ilona Helling hat sich den Traum vom eigenen Friseursalon erfüllt, sogar zum wiederholten Mal. Doch dann hatte sie vor einem Jahr einen schweren Fahrradunfall. Mit den Folgen hat sie immer noch zu kämpfen. Und so musste der Salon Ilona Helling in Rees schließen. Doch jetzt gibt es einen Neustart, auch dank Hellings ehemaliger Auszubildenden Nadine van Steegen. „Ich habe nicht eine Sekunde das Gefühl, dass das, was wir jetzt hier tun, falsch ist“, sagt Helling. Sobald ihr Gesundheitszustand es zulässt, möchte sie auch selbst wieder mitarbeiten.
„Absolut einzigartig“: Duisburgs Gratis-Freibad kehrt diesen Sommer zurück

Rund 2500 Menschen haben im vergangenen Sommer im Duisburger Innenhafen gebadet, jetzt gibt es eine Neuauflage: Pünktlich zu den Sommerferien startet wieder der Duispool im Innenhafen, die Nutzung ist kostenlos. 2025 hatte das Projekt zunächst als Kunstaktion begonnen, jetzt kümmern sich das City-Management von Duisburg Business Innovation zusammen mit der Stadt, den Wirtschaftsbetrieben, Duisburg Kontor und Duisburg Sport.
Gerettet „in der Nachspielzeit“ – Deutschlandticket für Düsseldorfer Schüler bleibt

Lange wurde in Düsseldorf diskutiert, am Ende stand fest: Das Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler bleibt. Dabei hatte die Stadt das zunächst auslaufen lassen und zum Schokoticket zurückkehren wollen, um Kosten zu sparen. Doch das sorgte für Kritik, etwa wegen eines kleineren Fahrgebiets und mehr Kosten für Selbstzahlende.

