Der Chemiekonzern Covestro muss seine Produktion am Niederrhein wegen des extremen Niedrigwassers teilweise zurückfahren. Das bestätigt ein Unternehmenssprecher unserer Redaktion. „Aufgrund der akuten Niedrigwasserlage ist der Rohstoff- und Warenverkehr hier derzeit erheblich eingeschränkt“, so der Sprecher.
Jedoch müsse man nicht werksübergreifend drosseln. Aktuell wirke sich die Situation auf Teile der Rohstoffversorgung und auf die Produktion einzelner Betriebe in NRW sowie auf die Lieferung einzelner Produkte aus. Über 30 Prozent der produzierten Werkstoffe und etwa drei Viertel der Rohstoffe werden nach Aussage des Unternehmens über den Rhein transportiert.
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Spezialschiffe sichern Transporte auch bei extremem Niedrigwasser
Generell reagiere Covestro auf Niedrigwasserlagen, indem man zusätzliche Schiffe mit geringerer Beladung und mehr Fahrten einsetze, so ein Unternehmenssprecher. Zudem kämen spezielle Niedrigwasserschiffe zum Einsatz. Davon habe man bereits 2023 mit dem Logistikdienstleister HGK-Shipping zwei in Betrieb genommen.
„Diese beiden Schiffe haben einen außergewöhnlich niedrigen Tiefgang und können je nach Beladung bis zu einer Wasserinnentiefe von 1,50 m eingesetzt werden, was einem Pegelstand von 40 Zentimetern am Kölner Pegel entspricht, und damit selbst bei extremem Niedrigwasser fahren“, so der Sprecher.
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Wenn es möglich und sinnvoll ist, weiche man auch auf den Straßen- und Schienenverkehr aus. Darüber hinaus werden Rohstoffvorräte frühzeitig aufgestockt, erklärt der Sprecher weiter. „Eine interdisziplinäre Taskforce beobachtet die Entwicklung der Wasserstände und die entsprechenden Prognosen zudem fortlaufend und koordiniert die erforderlichen Maßnahmen.“
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Lieferkette bleibt trotz Niedrigwasser durch flexible Partnerschaften stabil
Die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden habe dabei höchste Priorität. „Um unsere Lieferketten flexibel zu halten, arbeiten wir im Rahmen langfristiger Partnerschaften mit verschiedenen Reedereien zusammen, über die wir Schiffe chartern.“
Zum wirtschaftlichen Einfluss der aktuell anhaltenden Niedrigwasserperiode könne man jedoch momentan noch nichts sagen. „Allgemein lässt sich sagen, dass länger anhaltende Niedrigwasserphasen zu erheblichen logistischen und wirtschaftlichen Belastungen führen können.“
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Die aktuelle Niedrigwasserlage habe jedoch keine Auswirkungen auf die Mitarbeitenden an den Standorten, versichert das Unternehmen.























































































