- Wie viele Lichter erhellen 2025 Deutschlands Fenster und Gärten?
- Eine Umfrage zeigt diesjährigen Stromverbrauch, Kosten und neue Trends
- Überraschende Fakten über für die festliche Lichtersaison im Überblick
Die Adventszeit steht vor der Tür: Bald leuchten wieder überall kleine und große Lichterketten, in Fenstern, auf Balkonen und in den Gärten. Doch was kostet dieser leuchtende Zauber eigentlich? Und wie viel Energie verbrauchen Deutsche eigentlich für den Weihnachtsglanz?
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Weihnachten: So viele Lämpchen leuchten 2025 in ganz Deutschland
Eine aktuelle Weihnachtsumfrage von LichtBlick, einem Energieversorgungsunternehmen aus Hamburg, schätzt: Etwa 19,75 Milliarden Lämpchen sollen 2025 in deutschen Haushalten erstrahlen – etwas weniger als im Vorjahr mit fast 22 Milliarden. Das sind bei 83 Millionen Deutschen etwa 238 Lämpchen pro Person. Offenbar möchten viele Deutsche trotz hoher Energiepreise nicht auf festliche Beleuchtung verzichten.
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Die Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung belaufen sich insgesamt auf etwa 194 Millionen Euro. In der Anschaffung sind die Preise unterschiedlich:
- Lichterketten für den privaten Gebrauch kosten in der Regel zwischen 10 und 50 Euro.
- Bei professioneller Weihnachtsbeleuchtung, etwa im Einzelhandel, werden zwischen 60 und 500 Euro pro Lichterkette fällig.
- Besondere Varianten, wie etwa eine solarbetriebene Lichterkette, beginnen bei 25 Euro, eine batteriebetriebene bei 15 bis 60 Euro.

LEDs und weniger Lichter senken Stromverbrauch und CO₂-Ausstoß
Die Umfrage zeigt zudem: Weniger Weihnachtsbeleuchtung und mehr LED-Lampen sorgen dieses Jahr in Deutschland für einen deutlich geringeren Stromverbrauch. Laut aktuellen Daten liegt der Gesamtverbrauch bei rund 491 Millionen Kilowattstunden – das sind 128 Millionen Kilowattstunden weniger als im Vorjahr. Damit könnte man etwa 145.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Verantwortlich für die Einsparung sind vor allem der gestiegene Anteil von LED-Lampen: Inzwischen bestehen rund 83 Prozent der Weihnachtsbeleuchtung aus stromsparenden LEDs.

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Der niedrigere Energiebedarf, kombiniert mit einem gestiegenen Anteil an erneuerbaren Energien im deutschen Strommix, wirkt sich auch auf das Klima aus: Die CO₂-Emissionen sinken im Vergleich zum Vorjahr um rund 54.300 Tonnen auf nunmehr insgesamt 146.200 Tonnen.
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Darum gibt es dieses Jahr weniger Lämpchen
„Mit fast 20 Milliarden Lämpchen, die in diesem Jahr zum Einsatz kommen, dürfen wir uns erneut auf eine helle und festliche Weihnachtszeit freuen“, sagt Ata Mohajer, Communication Manager bei LichtBlick. „Das sind etwas weniger Lämpchen als noch im Vorjahr. Ein möglicher Grund: Viele ältere Leuchtgeräte mit konventionellen Lampen haben ihre Lebensdauer überschritten. Dafür spricht, dass der Anteil moderner LED-Leuchten im selben Zeitraum gestiegen ist.“
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Wie die Umfrage außerdem zeigt, lassen die meisten Menschen ihre Weihnachtsbeleuchtung während der Festtage jeden Tag leuchten – häufig für mehrere Stunden am Stück. Auch das gemeinsame Lichterglanz-Erlebnis draußen bleibt beliebt: Mit 78 Prozent sprechen sich ähnlich viele Befragte wie im Vorjahr für festliche Beleuchtung an öffentlichen Plätzen und Gebäuden aus. Nur eine Minderheit sieht darin einen überflüssigen Energieverbrauch.








