Auf den ersten Blick sahen die Tanklaster die am Donnerstag über die Grenze zwischen Kolumbien und Ecuador rollte ganz gewöhnlich aus. Doch als Polizisten in der ecuadorianischen Stadt Tulcán ihn kontrollierten, erlebten sie eine Überraschung: Statt Benzin hatte der Laster 2,3 Tonnen Kokain geladen. Die beiden kolumbianischen Fahrer wurden festgenommen, wie die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet.

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Demnach fiel den Polizisten bei der Untersuchung der Laster mithilfe von Drogenspürhunden auf, dass sich in den Tanks ein verstecktes Fach befand. In diesem wurden Hunderte von ziegelförmigen Kokainblöcken entdeckt, die mit Plastikband umwickelt waren. Ansonsten waren die Laster leer.
Der Wert des beschlagnahmten Kokains liegt in Ecuador bei 5,3 Millionen US-Dollar – in Europa hätten sie im Straßenverkauf 110 Millionen US-Dollar erzielt. Umgeben von den größten Kokainproduzent der Welt, Kolumbien und Peru, ist Ecuador in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Transitland des Kokainschmuggels Richtung Nordamerika und Europa geworden.
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jst/FMG








