Bei einem Erdrutsch infolge heftiger Regenfälle ist im Norden Indiens ein Bus mitgerissen worden. Mindestens 15 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, teilten die Behörden im Bundesstaat Himachal Pradesh am Dienstag mit. Der Sender NDTV und andere indische Medien berichten sogar von mindestens 18 Toten. Drei Insassen wurden demnach bis zum späten Abend gerettet. Der Regierungschef von Himachal Pradesh, Sukhvinder Singh Sukhu, erklärte, drei Kinder seien gerettet und ins Krankenhaus gebracht worden.

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Er äußerte „tiefe Trauer und Bestürzung über das tragische Busunglück“. Unter den Erd- und Gesteinsmassen würden noch mehrere Menschen vermutet, hieß es. In dem Privatbus hätten 30 bis 35 Menschen gesessen. Eine genaue Zahl der Fahrgäste war zunächst nicht bekannt. Fernsehbilder zeigten, wie Rettungskräfte versuchten, an die eingeschlossenen Personen zu kommen.
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Indien: Ganzer Berghang setzte sich in Bewegung
Der Erdrutsch wurde den Berichten zufolge durch starke und langanhaltende Regenfälle in der Region ausgelöst. Laut NDTV kam ein ganzer Berghang ins Rutschen. Ministerpräsident Narendra Modi äußerte laut seines Büros sein Mitgefühl für die betroffenen Familien und kündigte finanzielle Hilfe für die Hinterbliebenen der Opfer und die Verletzten an.
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In der indischen Darjeeling-Region war es vergangene Woche nach heftigen Regenfällen zu Erdrutschen und Überschwemmungen gekommen. Mindestens 36 Menschen kamen ums Leben. Etwa fünf Prozent der berühmten Teegärten in der Region wurden zerstört. Sturzfluten und Erdrutsche sind in Indien während der Monsunzeit üblich, die in der Regel im Juni beginnt und Ende September abklingt. Durch den Klimawandel werden Unwetter laut Experten aber weltweit extremer und häufiger.
daw mit dpa/afp






