Dieser Fall begleitet Jérôme Boateng noch immer: Anfang 2021 trennte sich der Ex-Bayern München-Spieler von seiner langjährigen Partnerin – der Germany‘s Next Topmodel-Finalistin Kasia Lenhardt. Kurz danach gab er ein Interview in der „Bild“-Zeitung, in dem er seiner Ex-Freundin Vorwürfe machte. Wenige Tage danach nahm sich Lenhardt das Leben. Jetzt spricht der frühere Nationalspieler erstmals über diesen Verlust.

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In der am kommenden Freitag ausgestrahlten ARD-Dokumentation „Being Jérôme Boateng“ sagt der Weltmeister „Ich habe einen Menschen verloren, den ich sehr geliebt habe.“ Zudem erklärt der bei Hertha BSC ausgebildete Innenverteidiger: „Ich bin immer noch dabei, ihren Tod zu verarbeiten.“

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Jérôme Boateng: „Wie es in einem Menschen aussieht, kann nur ich selbst beantworten“

Dieser Schmerz werde ihm jedoch seiner Wahrnehmung nach öffentlich abgesprochen. „Wie es in einem Menschen aussieht, kann nur ich selbst beantworten“, berichtet Boateng weiter. Über seinen Umgang mit der Trennung und das Schlagzeilen verursachende Interview sagt der Ex-Profi heute: „Was deutlich und klar für mich ist, ist, dass ich die Situation im Nachhinein falsch eingeschätzt habe und damit einfach besser hätte umgehen müssen – anders.“

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Die Fehleinschätzung werde ihn nach eigener Aussage sein ganzes restlichen Leben lang begleiten. Dass die Publikation der Aussagen ein Fehler war, gestand kürzlich auch der spätere „Bild“-Chefredakteur Johannes Boie ein. „Wir würden heute dieses Interview nicht mehr veröffentlichen“, sagte er unter anderem der „Süddeutschen Zeitung“.

Anmerkung der Redaktion

Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über (mögliche) Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.

Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.