Klein, aber auffällig: Im abgelegenen Bergwald im Süden Brasiliens haben Forscher eine bislang unbekannte Froschart entdeckt, die mit weniger als 14 Millimetern so klein ist, dass sie auf eine Bleistiftspitze passt. Der neue Mini-Frosch wurde „Brachycephalus lulai“ getauft – eine Hommage an den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva.

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Die Art gehört zur Gattung der sogenannten Brachycephalus, leuchtend bunter Mini-Frösche, die zu den kleinsten Landwirbeltieren der Welt zählen. Sie leben verborgen im Laub der Bergregionen und zeichnen sich durch ihre auffällige Farbe aus.

Brasilien: Forscher entdecken spektakulären Mini-Frosch
Der kleine orangene Frosch wurde im schwer zugänglichen Gebirgszug Serra do Quiriri im Bundesstaat Santa Catarina entdeckt, welche nahe der Atlantikküste liegt und als besonders artenreich, aber auch als ökologisch sensibel gilt. Laut den Forschenden lebt der Mini-Frosch vorwiegend in der Laubschicht des Waldbodens. Sein leuchtend orangefarbenes Erscheinungsbild unterscheidet ihn von vielen anderen Arten, wobei einzelne Exemplare auch grüne oder braune Flecken aufweisen können.
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Die meisten Brachycephalus-Arten sind endemisch – das heißt, sie kommen nur in extrem kleinen Verbreitungsgebieten vor, oft auf einzelnen Bergkuppen. Wegen dieser geringen Verbreitung und der Fragmentierung ihres Lebensraums gelten viele der Arten als gefährdet oder stehen kurz vor dem Aussterben.
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Die Entdeckung könnte Impulse für Schutzmaßnahmen in der Region geben: Die verbleibenden Waldflächen sind nach Angaben der Wissenschaftler durch Landnutzung und Klimawandel bedroht. Sie schlagen vor, Teile des Lebensraums als Naturschutzgebiet auszuweisen, um den neuen Frosch und andere Arten zu schützen. Die Forscher konnten insgesamt 32 Individuen sammeln und 13 unterschiedliche Rufe der neuen Art aufzeichnen – wichtige Daten, um die Art eindeutig zu beschreiben und von anderen zu unterscheiden.
lcz















































