Ein Polizist in Sachsen-Anhalt steht vor Gericht, weil er gleich mehrmals Geld aus dem Safe auf seinem Polizeirevier gestohlen haben soll. Insgesamt soll der Mann dabei 13.000 Euro erbeutet haben. Nun hat vor dem Amtsgericht Schönebeck der Prozess gegen ihn begonnen. Und die Anklageschrift hielt noch mehr parat.

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So werden Patrick M. Diebstahl und Unterschlagung zur Last gelegt, berichtet die „Volksstimme“. Demnach soll der junge Mann, dessen Beamten-Laufbahn nun auf dem Spiel steht, zwischen September 2022 und Februar 2023 aus einem Safe im Polizeirevier Schönebeck (Salzlandkreis) insgesamt 13.016,45 Euro gestohlen haben. Allerdings nicht mit einmal, sondern insgesamt fünfmal soll der Polizist zum Langfinger mutiert sein. So nahm der mutmaßliche Dieb in den eigenen Reihen jeweils einmal 5.170, 1.700, 4900 sowie 400 und 846,45 Euro aus dem Stahlschrank. Den Safe zu öffnen war wohl ein Kinderspiel. Der Ordnungshüter nutzt einfach seinen Schlüssel.
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Dem Polizisten wird zudem Unterschlagung vorgeworfen. So soll der 35-Jährige, der derzeit beurlaubt ist, 2024 in Magdeburg das Paket einer Zeugin entgegengenommen haben. Der Inhalt: Kapuzenpullover im Wert von mehr als 1000 Euro. Der Jungpolizist soll die Hoodies anschließend einfach selbst getragen und nichts dokumentiert haben.
Der Polizist will sich im Zug des Prozess äußern, erklärte sein Anwalt. Klar ist: Die Indizien sprechen gegen den Polizisten. So sprach der Amtsrichter zum Auftakt von einem Indiz „von hoher Bedeutung“, berichtet die Volksstimme. Im Tatzeitraum soll der Polizist sieben 500-Euro-Scheine auf sein Konto eingezahlt haben. Was es damit auf sich hat, werden die weiteren Prozesstage zeigen, bei denen sieben Polizei-Kollegen des Mannes als Zeugen geladen sind.
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