Im Jahr 2025 hat die Karriere einer Show-Legende ein jähes Ende genommen: Thomas Gottschalk verabschiedete sich zu Beginn dieses Monats von seinem Leben vor der Kamera. Der Schritt passierte nicht ohne Vorgeschichte: Immer wieder wirkte er bei öffentlichen Auftritten verwirrt oder eckte mit Aussagen an, für die er sich im Nachhinein entschuldigen musste. Schließlich gab er bekannt: Er leidet an einer seltenen Krebserkrankung, einem Epitheloides Angiosarkom.

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Seinen TV-Abschied feierte er dann in der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“. Neben Günther Jauch stand auch Entertainerin Barbara Schöneberger an seiner Seite. Diese findet nun überraschend deutliche Worte: „Dass Thomas Gottschalk Schluss mit 20.15 Uhr macht, ist Teil meiner Lebenswelt“, so die 51-Jährige in ihrem Podcast „Mit den Waffeln einer Frau.“ „Ich würde sagen: Ist eine gute Entscheidung.“ In den letzten Jahren sei Thomas Gottschalk manchmal „nicht so gut beraten mit manchen Sachen, die er gemacht hat.“ Auf welche Momente sie im Detail anspricht, bleibt offen.

Dennoch verneigt sich die Entertainerin vor dem 75-jährigen, der sich nun in die TV-Rente verabschiedet hat. Auch während der Abschiedsshow habe sich Schöneberger daran erinnert, wie sie das erste Mal auf ihn traf. „Ich hab gedacht, ich werd verrückt: Das ist Thomas Gottschalk!“ In ihrer Jugend habe der Entertainer noch beim Radio gearbeitet hat. Er sei „immer da gewesen“, so Schöneberger, die von einer „großen Ehre“ spricht, mit Gottschalk zusammengearbeitet zu haben.

Gottschalk: Ein Abschied für immer?

Ob Gottschalk gänzlich von der Showbühne verschwinden wird, ist indes nicht sicher. Nach seinem Abgang hatte er seinen Fans für den großen Zuspruch gedankt und zugleich angedeutet, dass er nicht völlig aus der Öffentlichkeit verschwinden will. In den nächsten sechs Monaten kümmere er sich „ausschließlich um meine Genesung“, schrieb Gottschalk auf Instagram. „Ich weiß, dass ihr das versteht und richtig findet.“

„Ich mach den Laden hier aber nicht ganz dicht“, fügte der 75-Jährige hinzu und bat seine Fans, „nicht die Massenflucht“ anzutreten, sondern ihm so treu zu bleiben wie in den vergangenen 40 Jahren. „Und vergesst nicht, dass ich so plane wie mein Freund, der Terminator: I’ll be back!!!“, schrieb Gottschalk.

daw, afp