Der schwäbische Volksschauspieler Walter Schultheiß ist tot. Er starb am 22. Dezember im Alter von 101 Jahren, wie der Südwestrundfunk (SWR) unter Berufung auf seine Familie mitteilte.

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Schultheiß gilt als Baden-Württembergs bekanntester Schauspieler und hatte sich über Jahrzehnte einen bedeutenden Platz in der schwäbischen Kulutrgeschichte erarbeitet. Sein Durchbruch gelang ihm in den 60er Jahren mit „Karle und Gottlob“. Zusammen mit Werner Veith errangen die Straßenkehrer-Sketche im Radioprogramm des Süddeutschen Rundfunks schnell Kult.
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Walter Schultheiß und seine besondere Beziehung zu Drehbuchautor Felix Huby
Erst später etablierte er sich auch im TV und spielte fortan in zahlreichen Tatort-Produktionen und Serien, etwa „Oh Gott, Herr Pfarrer“, mit. Eine besondere Beziehung hatte er zu Drehbuchautor Felix Huby, der Schultheiß in zahlreichen Produktionen zur Hauptrolle verhalf. „Walter ist ein unheimlich fleißiger und disziplinierter Schauspieler. Ich habe an ihm und seiner Frau Trudel Wulle schätzen gelernt, dass beide – im Unterschied zu den allermeisten anderen Schauspielern – auf dem Boden geblieben sind“, hatte Huby, der selbst 2022 verstarb, einmal über seinen vermeintlichen Lieblingsschauspieler gesagt.
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