„Gefahr für Leib und Leben“: Glättegefahr verlagert sich in den Osten
Für weite Teile Deutschlands gilt weiterhin die zweit- und dritthöchste Unwetterwarnstufe vor Glatteis. Der DWD verlängert seine Warnungen für den Osten des Landes bis Dienstagmorgen. "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.", heißt es. Dabei hat sich die Glatteisgefahr im Laufe des Vormittags aus dem Westen in den Osten des Landes verschoben. Am Frankfurter Flughafen waren am Morgen wegen Schnee und Glatteis bereits rund 100 Flüge gestrichen worden. Bei der Bahn kam es wegen des Unwetters zu Einschränkungen bei Regionalzügen in Niedersachsen und Hamburg.
Ab dem späten Montagabend gehen die anfänglichen Schneefälle im Osten des Landes dann zunehmend in teils gefrierenden Regen über. Auf den kalten Böden kann sich dabei verbreitet Glatteis bilden und zu erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen führen. Die Meteorologen rufen dazu auf, Fahrten mit dem Auto zu vermeiden. Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben“.
Alarmstufe Rot gilt derzeit außerdem in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.