Beim Verzehr eines über die Plattform Amazon angebotenen Honigproduktes ist derzeit Vorsicht geboten. Wie auf dem Portal Lebensmittelwarnung.de mitgeteilt wird, enthält die als Nahrungsergänzungsmittel vertriebene Honigpaste „Lotus Mixed Herbal Paste with Honey“ den nicht deklarierten Wirkstoff Sildenafil. Der Inhaltsstoff ist in Deutschland verschreibungspflichtig und wird unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt.
Landratsamt Tübingen warnt vor Honigpaste auf Amazon
Nahrungsergänzungsmittel können bei Überdosierung oder Wechselwirkungen mit Medikamenten gesundheitsschädlich sein, da sie oft hochkonzentrierte Wirkstoffe enthalten, die ohne ärztliche Aufsicht das biologische Gleichgewicht stören. Zudem unterliegen sie weniger strengen Kontrollen als Arzneimittel, weshalb bei freiverkäuflichen Produkten besondere Vorsicht geboten ist.
Das Landratsamt Tübingen warnt vor dem Verzehr der Honigpaste „Lotus Mixed Herbal Paste with Honey“, die auch über die Plattform Amazon vertrieben wurde. Nach Angaben der Behörde enthält das Produkt den Wirkstoff Sildenafil, der unter anderem im Potenzmittel Viagra enthalten ist. In Deutschland ist dieser Wirkstoff verschreibungspflichtig und auf dem Etikett der Honigpaste nicht deklariert. Durch die unkontrollierte Einnahme könne ein gesundheitliches Risiko entstehen.
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Wie das Landratsamt Tübingen mitteilt, sind Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2030 betroffen. Verbraucher, die die Honigpaste erworben haben, sollten vom Verzehr absehen. Bei auftretenden Beschwerden wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.
Honigpaste mit möglichen Nebenwirkungen
In diesem Zusammenhang weist das Amt ausdrücklich auf mögliche Nebenwirkungen hin, die durch die in der Honigpaste enthaltene Substanz Sildenafil auftreten können. Genannt werden unter anderem Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag und Beschwerden im Sinne einer Angina pectoris. Zudem können Gesichtsrötungen, Kopfschmerzen, eine verstopfte Nase oder entzündliche Reizungen der Nasenschleimhaut auftreten.
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Darüber hinaus werden Magenbeschwerden, Wahrnehmungsstörungen sowie eine verminderte Reaktionsfähigkeit als mögliche Folgen aufgeführt. In seltenen Fällen kann es zu einer schmerzhaften Dauererektion oder zu Sehstörungen wie verschwommenem Sehvermögen kommen. Besonders bei Vorerkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente können solche Nebenwirkungen gesundheitlich relevant sein.






