Zwischen Januar und März dieses Jahres musste der Comedian Torsten Sträter zahlreiche Auftritte absagen. Mitte April macht er schließlich auf seiner Webseite eine Tumorerkrankung öffentlich. Mittlerweile steht Sträter wieder mit seinem neuen Programm auf der Bühne. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur „spot on news“ hat der 59-Jährige auf die vergangenen Monate zurückgeblickt.

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Die Entscheidung, seine Erkrankung öffentlich zu machen, sei ihm „ein bisschen“ schwer gefallen. „Das scheint ja genauso stigmatisiert zu sein wie die Depressions-Sache“, räumt er ein. Der gebürtige Dortmunder ist für seinen offenen Umgang mit Depressionen bekannt. Dagegen „sehr schwer“ gefallen seien Sträter die Absagen seiner Auftritte. Denn die Bühne sei für ihn kein Job, sondern Leidenschaft. Ein Grund, weshalb er seine Erkrankung öffentlich gemacht hat, seien „die hochgeschätzten Anhängerinnen und Anhänger meines Handwerks“, sagt Sträter. Damit diese sich nicht fragen: „Was hat er denn? Eingewachsene Fußnägel?“, so der Komiker.

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Torsten Sträter zeigt sich zufrieden und freut sich auf seine Tour-Rückkehr

Mittlerweile steht Sträter mit seiner Tour „Mach mal das große Licht an“ wieder auf der Bühne. Er sei „zufrieden“. Und freue sich, „die Leute“ wiederzusehen. „Hoffentlich werde ich dieser Sache Herr, rein emotional gesehen“, sagt er. Und dann, so sagt er es in seiner gewohnt selbstironischen Art, freue er sich einfach, wenn ihm nach dem ersten Satz auch der zweite und dritte einfielen. „So bis 22.30 Uhr“.

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Ab dem 14. Mai 2026 ist Torsten Sträter auch wieder im Format „LOL – Last One Laughing“ bei Amazon Prime zu sehen. Zum Zeitpunkt des Drehs war seine Erkrankung noch nicht öffentlich. Die erste Staffel des Erfolgsformats im Jahr 2021 hatte Sträter gewonnen.

ppe