Für 177 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder sollte es am Montagnachmittag vom Flughafen Athen nach München gehen. Der Start des Lufthansa-Fluges LH1753 war für 15.45 Uhr geplant, doch der Abflug verzögerte sich um mehr als zwei Stunden. Erst gegen 18 Uhr war die Maschine startbereit. Zwei Stunden und 40 Minuten später hätte die Maschine am Flughafen Franz Josef Strauß landen sollen.

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    Doch bereits kurz nach dem Start beunruhigte eine Warnmeldung die Piloten im Cockpit. Wie ein Lufthansa-Sprecher der „Bild“ bestätige, habe es sich um eine Triebwerkstörung gehandelt. Im hinteren Kabinenteil habe es zudem nach Kerosin gerochen. Die Crew des Airbus A321 erklärte laut dem Sprecher eine „Luftnotlage“ gemäß den vorgegebenen Verfahren, um eine priorisierte Landegenehmigung in Athen zu erhalten.

    Crew-Mitglied brüllt: „Alles liegen lassen, raus!“

    Wenige Minuten später setzte die Maschine auf einer Landebahn des Athener Flughafens auf. Das Flugzeug sei normal gelandet und habe selbstständig zur Parkposition rollen können, so die Lufthansa. Wegen der starken Geruchsentwicklung im hinteren Flugzeugbereich habe sich die Crew für den Einsatz von Notrutschen entschieden. Ein Video, das der „Bild“ vorliegt, soll zeigen, wie angespannt die Situation an Bord gewesen sei. „Alles liegen lassen, raus!“, soll demnach ein Crew-Mitglied geschrien haben.

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    Beim Aussteigen seien drei Passagiere leicht verletzt worden, so der Lufthansa-Sprecher. Die Passagiere seien vom Bodenpersonal der Fluggesellschaft betreut und auf ihre Zielorte umgebucht. Derzeit werde die Maschine von der Technik untersucht. Lufthansa bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Fluggästen. „Die Sicherheit von Fluggästen und Crews hat zu jeder Zeit oberste Priorität“, hieß es.

    tok mit dpa