Auf der Suche nach der Ursache für einen Flugzeugabsturz mit drei toten deutschen Urlaubern dämpfen die namibischen Behörden die Erwartungen auf ein rasches Ergebnis. Es könne noch nicht gesagt werden, wann die am Montag eingeleitete Untersuchung abgeschlossen sei, sagte Philippine Lundama, die amtierende Direktorin der Behörde für die Untersuchung von Flugunfällen. Unterdessen berichtete ein Polizeisprecher, dass die Suche nach der Leiche der Frau der Familie andauert.

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Die sterblichen Überreste des Piloten und der beiden männlichen Mitglieder der dreiköpfigen Unternehmerfamilie aus dem baden-württembergischen Bad Rappenau seien in ein Krankenhaus der Region gebracht worden. Sie sollten nach Windhoek überführt werden, wo Rechtsmediziner die Obduktion vornehmen sollten, sagte ein Polizeisprecher. Die Leiche der Frau sei dagegen noch nicht gefunden worden.
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Bei dem Absturz am Sonntag kamen die langjährige Geschäftsführerin der Dieter-Schwarz-Stiftung, Silke Lohmiller, sowie ihr Ehemann Richard und der gemeinsame Sohn ums Leben. Lohmiller war nach Angaben der Stiftung mehr als vier Jahrzehnte für die Schwarz-Unternehmensgruppe tätig, zu der Lidl und Kaufland zählen. Richard Lohmiller war ein früherer Kaufland-Manager. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung war Silke Lohmiller 61 Jahre alt, ihr Sohn Henry war demnach 19 Jahre alt.
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Sollte die namibische Behörde innerhalb von zwölf Monaten keine Ergebnisse der Untersuchung erhalten haben, werde ein Zwischenbericht veröffentlicht, sagte Direktor Lundama. Zunächst solle festgestellt werden, ob die Cessna 210 einen Flugschreiber an Bord hatte und ob dieser gefunden wurde.
Ersten Informationen zufolge hatte das Flugzeug, das am Sonntag von der namibischen Hauptstadt Windhoek gestartet war, keinen Kontakt zur Flugsicherung aufgenommen. Der Kleinflieger sollte etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen, erreichte aber nie sein Ziel. Die Trümmerteile hatte ein Suchflugzeug am Montag etwa zwei Kilometer von der Ortschaft Hammerstein in der Region Hardap gefunden.
Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.
dpa/pvt





