Victor Willis, Leadsänger, Mitbegründer und prägende Stimme der Village People, ist tot. Die Band gab den Tod ihres Frontmanns in einem Beitrag auf Facebook bekannt. Willis sei am 30. Juni 2026 „nach kurzer, aber schwerer Krankheit“ gestorben, hieß es dort. Er wurde 74 Jahre alt. Am 1. Juli hätte er seinen 75. Geburtstag gefeiert.

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Auch seine Ehefrau Karen Willis bestätigte den Tod des Musikers auf dessen offizieller Facebook-Seite. „Mit tiefer Trauer muss ich den Tod meines Mannes, VICTOR WILLIS, bekannt geben“, schrieb sie. Die Familie bitte „in dieser Zeit des großen Verlusts um Privatsphäre“. Karen Willis war seit 2007 mit dem Sänger verheiratet.
Victor Willis: Leadsänger der Village People und prägende Stimme der Disco-Ära
Victor Willis war mehr als das Gesicht der Village People. Als Leadsänger, Gründungsmitglied und einer der wichtigsten Texter prägte er den Klang einer Band, die Ende der 1970er-Jahre zu einem der erfolgreichsten Disco-Acts der Welt wurde. Auf der Bühne trat er meist als Polizist, gelegentlich als Marineoffizier auf – Figuren, die zum unverwechselbaren Konzept der Gruppe gehörten. Die Village People arbeiteten mit klaren Rollen, starken Bildern und einfachen Gesten. Gerade dadurch erreichten sie auch Menschen, die mit der Clubkultur jener Zeit wenig vertraut waren.
Diese Prominenten sind 2025 gestorben
Mit Songs wie „Y.M.C.A.“, „Macho Man“, „In the Navy“ und „Go West“ schrieb sich Willis in die Popgeschichte ein. Die Lieder werden bis heute bei Sportereignissen gespielt, bei Wahlkampfauftritten vereinnahmt, auf Hochzeiten getanzt und in unzähligen Popmomenten zitiert. 2020 nahm die Library of Congress „Y.M.C.A.“ in das National Recording Registry auf und würdigte den Song damit als kulturell, historisch und ästhetisch bedeutsam.

























