Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind seit Beginn des aktuellen Ebola-Ausbruchs fast 1.000 Menschen an der gefährlichen Infektionskrankheit gestorben. Nach Angaben des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit wurden bislang 999 Todesfälle registriert.
Insgesamt bestätigten die Behörden 2.473 Ebola-Infektionen. Gleichzeitig konnten sich 482 Erkrankte von der Virusinfektion erholen.
WHO rief internationalen Gesundheitsnotstand aus
Der aktuelle Ebola-Ausbruch wurde Mitte Mai im Osten der Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Wegen der rasanten Ausbreitung rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits kurz darauf den internationalen Gesundheitsnotstand aus.
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Besonders besorgniserregend ist, dass die derzeit zirkulierende Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus bislang weder mit einer zugelassenen Impfung noch mit einem speziell zugelassenen Medikament bekämpft werden kann. Dadurch gestaltet sich die Eindämmung deutlich schwieriger als bei früheren Ausbrüchen, für die bereits Impfstoffe zur Verfügung standen.

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Hinzu kommt die schwierige Sicherheitslage in der Region. Seit Jahren erschweren bewaffnete Konflikte im Osten des Landes den Zugang zu betroffenen Gemeinden. Helfer erreichen Erkrankte häufig nur unter schwierigen Bedingungen, was die Nachverfolgung von Infektionsketten und die medizinische Versorgung zusätzlich behindert.
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Ebola-Ausbruch: Die meisten Fälle in der Provinz Ituri
Am stärksten betroffen ist nach Angaben des kongolesischen Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit die Provinz Ituri. Dort wurden bislang 2.202 der insgesamt 2.473 bestätigten Infektionen registriert. Außerdem entfielen 838 der bislang 999 Todesfälle auf die Region.
Die Behörden versuchen dort gemeinsam mit internationalen Hilfsorganisationen, neue Infektionsketten möglichst schnell zu erkennen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Die angespannte Sicherheitslage erschwert diese Arbeit jedoch erheblich.
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So wird Ebola übertragen
Ebola zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Das Virus wird vermutlich zunächst durch den Kontakt mit infizierten Wildtieren wie Fledermäusen oder Affen auf den Menschen übertragen. Anschließend kann es über Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.
Zu den ersten Symptomen gehören Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeines Krankheitsgefühl. Im weiteren Verlauf kann die Erkrankung unter anderem zu schweren inneren und äußeren Blutungen, Krampfanfällen oder Atemnot führen.
Nach Angaben der WHO ist eine schnelle Isolierung von Erkrankten entscheidend, um weitere Ansteckungen einzudämmen. Aufgrund der fehlenden Impfung gegen die derzeit zirkulierende Virusvariante bleibt die Bekämpfung des Ausbruchs jedoch besonders schwierig.
mkx mit epd







