Rund 22 Stunden nach dem schrecklichen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist es der Polizei gelungen, den mit Hochdruck gesuchten Tatverdächtigen Abdul Ballout aufzuspüren. In einer Kleingartenkolonie in Berlin-Spandau kam es am Samstagabend zum Zugriff, der mutmaßliche Attentäter wurde dabei erschossen.

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Angriff auf den CSD: Polizei suchte öffentlich nach diesem Mann

Zuvor hatte die Polizei am Sonntagmorgen ein Fahndungsfoto veröffentlicht. Mit ihm suchten die Ermittler nach dem Flüchtigen. Er, so hieß es auf der Webseite der Berliner Polizei, soll am Samstag gegen 22 Uhr „im Bereich des Tiergartens mehrere Personen mit einem fahrenden Fahrzeug verletzt haben“. Ein oder mehrere Personen hätten sich anschließend von dem Fahrzeug entfernt. Des Weiteren sollen mehrere Personen durch „Stichwerkzeuge“ verletzt worden sein.

Fahndungsfoto Abdul B. CSD Berlin
Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem mutmaßlichen CSD-Angreifer.© - | Polizei Berlin

Klar ist: Der Mann hatte einen weißen Kleintransporter gemietet und war mit diesem von der südlichen Seite des Tiergartens in den Park gefahren. In der Nacht zu Sonntag hatte die Polizei bereits nach dem Mann gesucht, sich aber erst später an die Öffentlichkeit gewandt. Zuvor wurde eine Wohnung in Schöneberg durchsucht, dabei wurde er allerdings nicht angetroffen.

Möglicher Täter: So beschreibt die Polizei Abdul B.

Abdul Ballout wurde von den Ermittlern so beschrieben:

  • schlanke Statur
  • circa 1,90 Meter groß
  • schwarze Haare
  • schwarzer Hoodie und weiße Hose

Was genau die Polizei über den Täter weiß, war am Sonntagabend noch unklar. Er sei ein „Angehöriger des islamistischen Milieus“, hieß es. Nach Informationen unserer Redaktion wurde er erst im Mai aus dem Jugendarrest entlassen.