Mitten im Zentrum Londons sind mehrere Menschen niedergestochen worden. Eine 47-jährige Frau gilt als verdächtig und wurde festgenommen, wie die Londoner Metropolitan Police mitteilte. Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach im bei Touristen beliebten Viertel Covent Garden in der Endell Street im Stadtteil Camden.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Ein Augenzeuge sprach in der BBC von einem „Stand-off“ zwischen der Frau und drei Polizisten. Die Frau habe „sehr alt“ gewirkt, mit kurzen Haaren. „Sie hat ziemlich wirres Zeug geschrien“, sagte der Augenzeuge. „Ein Polizist hat sie dann gefragt, in welcher Sprache sie schreit.“
Dem „Guardian“ sagte ein anderer Augenzeuge, die Frau sei im Viertel jedem bekannt. „Ich sehe sie fast jeden Tag, sie ist eine Obdachlose.“ Die Frau laufe die Endell Street rauf und runter, frage nach Hilfe, besuche die Kirche am Ende der Straße. „Das war kompletter Zufall, einfach zufällige Menschen, auf die hat sie plötzlich eingestochen.“ Die Polizei habe schnell gehandelt. „Sie haben sie sofort festgenommen.“
Auch interessant
Schere konnte am Tatort sichergestellt werden
Laut Polizei bestehe für die Menschen in der britischen Hauptstadt keine Gefahr mehr. Bei X hieß es in einem Statement, man gehe von einem Einzelfall aus, wohl im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung. Man werde die Gegend verstärkt bestreifen, außerdem würden Beweismittel gesammelt.
Bei den Opfern handelt es sich nach Polizeiangaben um vier Männer im Alter von 34, 39, 42 und 52 Jahren. Sie seien mit Stichwunden aufgefunden worden. Am Tatort konnten die Beamten zudem eine Schere sicherstellen. Die Männer seien versorgt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Ambulance Service der britischen Hauptstadt in einem X-Beitrag mit.
Die Einsatzkräfte wurden demnach bereits gegen Mittag zu dem Einsatzort gerufen, auch die Londoner Luftrettung sei alarmiert worden. Genauere Angaben zu den Hintergründen oder zur Schwere der Verletzungen machten die Einsatzkräfte zunächst nicht.
pcl mit dpa





